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HSV Haldensleben gewinnt HVSA-Cup
TSV Niederndodeleben : HSV Haldensleben 34:36

 

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Stutzi Pokal Prämie
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Pokal hoch a

HSV Haldensleben gewinnt HVSA-Cup 2013-14
TSV Niederndodeleben : HSV Haldensleben 34:36 (17:15)

(Kkl) Vor einer begeisternden Kulisse in der Wartberghalle Niederndodeleben  gewann das Team von Trainerin Dr. Daum verdient den Landespokal der  Saison 2013-14. Auch im zweiten Finalspiel entwickelte sich eine  spannende Partie mit vielen sehenswerten Szenen zwischen den beiden  Spitzenmannschaften des Frauenhandballs in der Region.
Hochmotiviert  gingen beide Kontrahenten ins Rennen; die TSV-Frauen mit dem Ziel, den  5-Tore-Rückstand aus dem ersten Treffen wettzumachen und die HSV-Damen  mit der Massgabe, ihre Chance zum Pokalgewinn nicht aus der Hand zu  geben.

Zum Auftakt gab HSV-Coach Dr. Daum der A-Jugend, die unter der Obhut von Olaf Buthut den Einzug ins Finale gesichert hatte, die  Gelegenheit ihr gewachsenes Können zu beweisen. Mit einer beweglichen  aggressiven  Abwehr begegneten sie den vehementen Angriffen der  Dodeleberinnen, die diesmal mit Anja Schröder und Karleen Hartmann ihre  beiden gefährlichen Rückraumschützen aufboten.
Der TSV ging zunächst  4:1 in Führung. Justine Schmitz sorgte mit drei knallharten Würfen für  den Ausgleich und war mit acht Treffern erfolgreichste Torschützin der  Gästemannschaft. Der TSV Niederndodeleben legte mit schnellem Spiel  immer wieder vor. Samanta Umbusch markierte das 8:9 und Christin Beck  das 9:10 von der Kreismitte (14.)
Beim Stand von 10:10 meisterte die  wieder überzeugend agierende Silke Schache im Tor des HSV Haldensleben  einen 7m und kurz danach zwei freie Würfe der Gastgeber.
Die  Haldensleberinnen führten  nun unter Regie von Kapitän Anne Stutz 10:12 und später 14:15. Ihre Überzahl nutzten die TSV-Damen zur 17:15  Halbzeitführung.
Der nervöse Beginn mit Fehlern auf beiden Seiten  brachte keiner Seite Vorteile. Es blieb eng. 19:18 (37.) und 21:21 (44.) die Zwischenstände, die verdeutlichten, dass sich die Haldensleberinnen ihren 5-Tore-Vorsprung aus dem ersten Finalspiel nicht mehr nehmen  ließen.
Joelina Kortz mit zwei Toren von der rechten Außenposition  brachten eine Viertelstunde vor dem Ende die 22:23 Führung und die  notwendige Sicherheit im Spiel des HSV. Trainerin Dr. Daum gab allen  Spielerinnen die Möglichkeit sich am Torerfolg zu beteiligen. Mona  Reißberg, Conny Bergmann â- beide ungewöhnlich von links außen - und  Joelina Kortz waren die letzten Torschützinnen zum verdienten 34:36  Endergebnis.

TSV Niederndodeleben: Sichmund, Hoffmeister; Schröder 7/4, Maue 1, Tornow,  Bruckbauer 4, Bange 3, Wilke 1, Matthei 1, Hartmann 7, Thomas, Wallborn  1, Mainka 2, Klöppel 7.
HSV Haldensleben: Schache, Schäfer;  Reißberg 3, Carolin Beck 3, Christin Beck 3, Hoffmann 2, A. Stutz 5,  Bergmann 1, Schmitz 8/3, L. Umbusch 2, S. Umbusch 5/2, Rips, Ewert,  Kortz 4.
 

Volksstimme, 21.06.2014   Saisonrückblick des HSV Haldensleben

Starke Saison: Pokalerfolg und Rang vier

Haldensleben (Kkl) Die 1.   Frauenmannschaft des HSV Haldensleben beendete die Saison 2013/14 mit einem unerwarteten vierten Platz in der Mitteldeutschen Oberliga und holte sich auch den Landespokal Sachsen-Anhalt.
Nach den Plätzen 9 bzw. 7 in den Vorjahren ist das eine positive sportliche Bilanz.
Die Grundlagen dafür war neben einem anspruchsvollen Trainingsplan von der verantwortlichen Trainerin Dr. Marita Daum die disziplinierte und engagierte Teilnahme an den Trainingseinheiten und den Wettkämpfen. Das trifft auf das gesamte sehr junge und zu Beginn der Saison neu formierte Team zu. Fünf A-Jugendspielerinnen konnten erfolgreich in das Kollektiv integriert werden und waren maßgeblich an der Leistungssteigerung der Oberligamannschaft beteiligt.

In der ersten Halbserie legte das Team mit 9 Siegen, einem Unentschieden und lediglich 2 Niederlagen gegen die Spitzenteams aus Markranstädt und Marienberg einen blendenden Start hin.
Darunter zwei Auswärtssiege gegen die spielstarken Vertretungen SV Koweg Görlitz (27:25) und den THC II (22:21) sowie zu Hause gegen SV Chemnitz 2010 (27:24). Wobei das 25:25 gegen den TSV Niederndodeleben ein in letzter Sekunde verschenkter Sieg war.

Zwischen den Punktspielen der Mitteldeutschen Oberliga absolvierte die Jugend-Bundesliga-Mannschaft unter der sportlichen Leitung  von Dr. Daum zusammen mit Olaf Buthut und Silke Kortz die in Turnierform ausgetragenen Spiele der HJBL und richtete die gemeinsamen Trainingseinheiten der A-Jugend und der 1. Frauen darauf aus.

Ein Höhepunkt in der 2. Halbserie war sicher die mit gesteigertem Selbstbewusstsein gespickte Partie in der Ohrelandhalle gegen den späteren Meister und Aufsteiger dem HSV 1956 Marienberg. Nach einem kämpferisch und spielerisch gutem Spiel der Heimsieben lag man zwei Minuten vor dem Abpfiff 26:25 vorn und hätte mit einem zuerkannten 7m den Sack zubinden können. Freud und Leid liegen häufig dicht beieinander; und so ärgerten sich die Mädchen am Schluss über die mit 26:27 verpasste Sensation, zumal ein Sieg dem SC Markranstädt der Aufstieg beschert hätte.

Mit den Siegen über Görlitz und den THC II hatten sich die Damen des HSV Haldensleben vor dem letzten Spieltag den vierten Tabellenplatz gesichert, der bei etwas mehr Cleverness und Glück während der Saison auch hätte „Bronze“ heißen können.

Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die pokalberechtigte 2. Frauen des HSV – aus welchen Gründen auch immer – bereits komplett beim Verein abgemeldet. So mussten am letzten Spieltag der Mitteldeutschen Oberliga das Miniteam der „Alten“ das fällige Punktspiel beim Absteiger HC Sachsen Neustadt/Sebnitz (27:28) bestreiten, während gleichzeitig die A-Jugend in einem Topspiel das Finale im Landespokal erreichte.
In der Woche zuvor hatten – neben den zwei bereits zu Jahresanfang avisierten durch den Landestrainer unterstützten Abgängen zur Hallenser Zweitliga-Vertretung -  weitere 4 Spielerinnen nach lukrativen Angeboten höherklassiger Mannschaften bzw. persönlicher Zielstellungen der Trainerin und dem Vorstand ihr Aufhören signalisiert. Die Spielfähigkeit für die Ansprüche in der Mitteldeutsche Oberliga waren somit dahin.

In zwei spannenden und begeisternden Spielen des Pokalfinales, dass durch die 1. Frauen und die A-Jugend wahrgenommen wurden, zeigten die Frauen von Coach Dr. Daum noch einmal ihr gewachsenes Leistungsvermögen gegen den Dritten der Mitteldeutschen Oberliga, dem TSV Niederndodeleben. Sie erspielten sich mit zwei Siegen verdient den HVSA-Cup 2013/14.
Dafür erhielt das Team von den Fans, den Zuschauern, der Trainerin und dem Management Lob und Anerkennung – insgesamt also für eine erfolgreiche Saison.