Frauenhandball

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Deutliche Niederlage der TSV Frauen in Riesa

HSG Riesa/Oschatz : TSV Niederndodeleben 38:27 (19:12)

Von Ulrich Kunkel

Die auf Wunsch von RIO (Riesa/Oschatz) vorgenommene Spielverlegung war im Rückblick keine gute Entscheidung, denn die Mannschaft von Coach Michael Funke musste auf zahlreiche Stammspielerinnen berufsbedingt verzichten. Dank der Unterstützung aus der 2. Vertretung des TSV Niederndodeleben reisten die Gäste mit einer zumindest zahlenmäßig spielfähigen Mannschaft nach Riesa. Allerdings konnte die beste Torschützin der vergangenen Spiele Anne Pätzold nur für Strafwürfe vom 7m Punkt aufgeboten werden und fehlte in der Aufbaureihe; eine Folge der Verletzung beim spielentscheidenden letzten Tor gegen Burgenland. Auch Torfrau Josephine Suchan ging gesundheitlich gehandicapt ins Spiel und musste zweitweise durch Einsatz einer Feldspielerinn entlastet werden. Keine guten Voraussetzungen also für die Auseinandersetzung mit dem RIO-Team.

Dennoch starteten die Dodeleberinnen gut, beantworteten Tore der Gastgeber immer wieder durch den Ausgleich und drehten deren 7:5 Führung (12.) sogar in das 10:11 (20.). Das war die einzige Führung des TSV im Spiel. Danach nutzten die Gastgeber parierte Fernwürfe des TSV Niederndodeleben ihrerseits durch Konter und Kreisanspiele zur klaren 19:12 Halbzeitführung.

Den Vorsprung von RIO aus der ersten Hälfte konnten die nie aufgebenden Gäste lediglich mal auf fünf Tore verkürzen (22:27/46.). Die Angriffsbemühungen der TSV Frauen kostete Kraft, denn die Gastgeber waren in der Abwehr nicht gerade zimperlich (8 Zeitstrafen und eine Disqualifikation). So hatte Physiotherapeutin Nadine Richter häufig Verletzungen auf der Platte zu kurieren.
Die Gastgeber nutzten die Möglichkeit der Stunde dann konsequent zum klaren 38:27.

„Am Ergebnis ist zu erkennen, dass uns heute unser Mittelblock insbesondere in der Abwehr gefehlt hat. Wenn alle wieder an Bord und fit sind wird sich mein Team wieder erfolgreich präsentieren“, wertet Coach Michael Funke die Ausnahmesituation mit Blick nach vorn.

TSV: Suchan; Hirche 1, Wilke 5, Nolde 3, Baudis, Funke 2, Bange 9/2, Zimmermann, Klöppel 4, Pätzold 3/3.
7m: TSV: 7/5, RIO: 2/2, Zeitstrafen: TSV: 5, RIO: 8, 1 Rote Karte
Schiedsrichter: Oliver Niedner, Thomas Schüller. 

 

TSV-Frauen erkämpfen Auswärtssieg gegen Meister Burgenland

HC Burgenland : TSV Niederndodeleben 27:29 (12 : 13)

Von Ulrich Kunkel

Der HC Burgenland hatte in der Vorsaison als Meister auf Grund der teilweisen Neuformierung der Mannschaft auf den Aufstieg in die 3. Liga verzichtet. Insofern war für den Coach der Gäste aus der Börde die derzeitige Stärke der Burgenländer schwer einzuschätzen. Allerdings rangiert Burgenlands Shouterin Jessica Stiskall in der Torschützenliste der Mitteldeutschen Oberliga bereits wieder ganz oben.

Die TSV-Frauen starteten mit 1:3 (5.) gut in das Spitzenduell, konnten die Führung nach verworfenen Bällen und einem vergebenen 7m jedoch nicht halten und sahen sich nach dem 7:5 durch Stiskall (17.) im Rückstand. Die Dodeleberinnen nahmen die Herausforderung an, verwandelten einen 7m durch Samanta Umbusch und nutzten Ballgewinne von Franziska Sprotte  erfolgreich zur erneuten Führung (8:9/21.). Mit dem Eintorevorteil (12:13) ging es auch in die Pause.

Die Möglichkeiten der Orientierung und Kommunikation waren für die Trainer in der Sporthalle Prittitz problematisch. Die Anzeigetafel war auf Grund des Standortes und der Lichtverhältnisse nicht zu erkennen; zum anderen sorgten die Trommler beider Vereine für ordentlich Krach in der Halle.
So musste man sich notwendige Informationen häufig direkt vom Zeitnehmertisch erfragen, besonders bei den knappen Spielständen am Ende des Spiels.
Zuvor hatte sich das Team von Trainer Michael Funke mehrfach einen soliden Vorsprung von 14:17 (37.), 20:23 (47.) und sogar 21:25 (51.) erkämpft. Die teilweise Pressdeckung durch Desiree Sehls gegen Stiskall zeigte da ihre Wirkung. Aber die Gastgeber ließen nicht locker, waren nach ihrerseits fünf erfolgreichen Angriffen beim 25:26 (54.) wieder dran und hofften das Spiel zu kippen.
Torfrau Josephine Suchan steigerte sich in dieser kritischen Situation und parierte jetzt entscheidende Würfe des Gegners. Eineinhalb Minuten vor Schluss markierte Franziska Sprotte das wichtige 26:28 mit einem Fallwurf von der Kreismitte. Nach dem 27:28 Anschlusstreffer der Gastgeber war noch 1 Minute zu spielen und die TSV Frauen waren im Ballbesitz. 20 Sekunden vor dem Abpfiff nutzte Trainer Michael Funke seine 3. Auszeit.  Die Gäste aus der Börde ließen nichts mehr anbrennen und erzielten kurz vor dem Ende noch das erlösende 27:29 durch Anne Pätzold.

„Das war eine Begegnung auf hohem Niveau mit kämpferischem Einsatze auf beiden Seiten. Allerdings haben wir uns nach deutlichen Führungen das Spiel selbst schwer gemacht“, meinte Niederndodelebens Trainer Michael Funke nach dem Spiel.

TSV: Suchan; Sehls 3, Funke 4, Bange 4, Sprotte 1, Linda Umbusch 1, Samanta Umbusch 7/4,, Hirche 1, Pätzold 8.
7m: TSV: 6/4,  Burgenland: 6/5, Zeitstrafen: TSV: 2, Burgenland: 2
Schiedsrichter: Bernd Härtel, Mathias Klante (HVSA)

Volksstimme 27.09.2018

TSV Niederndodeleben startet mit Heimerfolg

TSV Niederndodeleben : HSV Apolda 1990 31.17 (12:11)

Von Ulrich Kunkel

ller Anfang ist schwer – dieser Slogan traf zumindest für die erste Hälfte der Partie auf die Heimsieben gegen den Neuling HSV Apolda 1990 zu. Die TSV Frauen waren zwar erfolgreich im Angriff, mussten aber immer wieder die Anschlusstreffer der sehr robust agierenden Apoldaer Angreiferinnen schlucken. „Da standen wir in der Deckung nicht gut und haben zu wenig Aggressivität gezeigt“, meinte Trainer Michael Funke zu dieser Situation. Zwölf im Spielverlauf von den Schiedsrichterinnen verhängte 7m gegen Apolda unterstreichen die Probleme der Thüringerinnen in der Abwehr.
So hieß es nach 13 Minuten nur 6:5 aus Sicht der Heimsieben. Auch das 11:8 (23.) konnte nicht ausgebaut werden, weil man seitens des TSV zahlreiche Chancen ausließ. Der knappe Halbzeitstand von 12:11 war nicht das, was man erwartet hatte.
Ein ganz anderes Bild in der 2. Halbzeit. Trainer Funke hatte Anika Hirche auf die mittlere Aufbauposition beordert. Sie beschleunigte das Kombinationsspiel des TSV merklich. Außerdem liefen die Konter der Dodeleberinnen nun allesamt erfolgreich oder konnten nur durch Fouls mit Strafstoßfolge gestoppt werden. 12 Minuten nach Wiederanpfiff stand ein deutliches 21:13 an der Anzeigetafel. In diesem Zeitraum war Samanta Umbusch sechsmal – davon dreimal vom 7m-Punkt - erfolgreich.
Die Deckung der TSV Frauen stand im zweiten Abschnitt sicher und ließ von der 46. bis zur 55. Minute keinen Gegentreffer zu. Im Angriff zeigte man den Zuschauern eine fehlerfreie Leistung. Drei Konter nach Ballgewinnen vollendete Anika Wilke sicher mit den Toren 26, 27 und 28:15(54.)
Im Rückraum gab Anne Pätzold ihren erfolgreichen TSV-Einstand mit 9 Toren als beste Torschützin des Spiels.

„Unter dem Strich bin ich mit dem Ergebnis gegen den für uns unbekannten Aufsteiger aus Apolda voll zufrieden. Sicher hätten wir in der ersten Halbzeit noch mehr Tore machen können. Insgesamt haben wir aber gezeigt, was mit dem Team in der Saison möglich ist“, bewertete Trainer Michael Funke das Treffen.

Am nächsten Samstag müssen die Dodeleberinnen auswärts gegen den Vorjahresmeister HC Burgenland ran.

TSV: Suchan; Wilke 4, Sehls 3, Baudis 3, Funke, Sprotte 2/2, Linda Umbusch, Samanta Umbusch 6/3, Klöppel 3, Hirche 1, Bergmann, Pätzold 9/5.
7m: TSV: 12/10,  Apolda: 5/3, Zeitsrafen: TSV: 0,  Apolda:7
Schiedsrichter: Linda Berndt, Arite Hartmann (Kamenz)


Volksstimme 20.09.2018

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