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Beide TSV-Teams wieder an der Spitze
TSV Niederndodeleben : Dessau-Roßlaer HV 27:26 (14:10)
TSV Niederndodeleben II : HC Burgenland II 36 : 24 (14:12)


In der Wartberghalle erlebten die Zuschauer am Wochenende spannende Spiele und durch Siege in der Oberliga und der Landesliga die Rückkehr beider Frauenmannschaften an die Tabellenspitze.
In der Spitzenpartie der Mitteldeutschen Oberliga musste die Funke-Sieben all ihr Können aufbieten, um den punktgleichen Gast aus Dessau-Roßlau zu besiegen. Auch die zweite Vertretung des TSV Niederndodeleben kehrte nach zuvor 2 Niederlagen in die Erfolgsspur zurück.
Die Begegnung erster gegen zweiter in der Mitteldeutschen Oberliga hielt was man erwartet hatte. Gute Handballkost auf beiden Seiten und Spannung bis zum Abpfiff. Die Frauen aus Dessau-Roßlau waren der bisher spielstärkste Gegner der Saison in der Wartberghalle.
Das stellten sie mit konsequenten Abschlüssen schon in den ersten Minuten (2:5/12.) unter Beweis.
Nach Videostudium hatte Trainer Funke sein Team besonders auf die taktischen Angriffsvarianten der Gäste eingestellt. Dem Ausgleich nach einem Konter von der gut aufgelegten Anne Pätzold (5:5/17.) folgte die 7:5 Führung (22.). Zwar gingen die Gäste nach einem Fehler der Dodeleberinnen noch einmal 7:8 (23.) in Führung, konnten aber die 14:10 Halbzeitführung der TSV Frauen nicht verhindern.
Dessau-Rosslau verstand es immer wieder den zeitweiligen Vorsprung der Gastgeber (16:12/33.) zu reduzieren. Auch das 23:19 (51.) Plus konnten die TSV-Frauen nicht halten und mussten nach Strafminuten gegen zwei Aktive ihres Teams nicht nur das 26:25, sondern sogar den 26:26 (58.) Ausgleich durch die erfolgreichste Dessauerin Ehlert (8 Tore) hinnehmen.
Anne Pätzold markierte 32 Sekunden vor dem Ende das 27:26. Der anschließende Angriff der Gäste brachte keinen Erfolg mehr.
„Mein Team hat heute eine starke Leistung gezeigt gegen einen gut spielenden Gegner. Allerdings haben wir uns nach einem Viertorevorsprung zum Schluss noch unnötig in Schwierigkeiten gebracht“, schätzte Trainer Michael Funke die Partie ein.
TSV: Schäfer, Suchan; Rips 4, Sehls 2, Pätzold 6, Funke, Bange 9/3, Sprotte 2, Klöppel 4, Voigt, Reißberg, Brunne.
7m: TSV: 3/3, Dessau: 5/4, Zeitstrafen: TSV: 4, Dessau: 2
Schiedsrichter: Oliver Niedner; Thomas Schüller, (Plauen)
Die 2. Frauen des TSV Niederndodeleben hatten sich in der Landesliga mit HC Burgenland II auseinanderzusetzen. Es war klar, dass man bei einem Sieg wieder die Tabellenführung in der Sachsen-Anhalt-Liga übernehmen würde. Entsprechend motiviert gingen die TSV-Frauen in die Begegnung, hatten aber anfänglich Probleme richtig ins Spiel zu kommen. Die Burgenländerinnen führten zunächst knapp (7:8/17.) und drehten auch den 10:8 Vorteil nach Zuspielfehlern des TSV zum 10:12 (23.). Erfolgreiche Konter eingeleitet durch Torfrau Susanne Joneck und sicher vollendet durch Juliane Schuldes brachten dann aber die 14:12 Halbzeitführung.
Trotz der nun schon „üblichen“ 7m Schwäche (diesmal fünf Vergebene) kam nun immer mehr Sicherheit in das Spiel der Gastgeber. Nach Ballgewinn von Nina Bublitz und erfolgreichem Wurf von der Kreismitte durch Christin Bals notierte man eine Zehntoreführung (26:16/41.) den die Dodeleberinnen zum 34:21 (53.) und zum verdienten 36:24 Sieg ausbauten.
TSV: Joneck, Wegner; Bublitz 4, Schöne, Dorow 5, Reß 5/1, Schuldes 4, Nolde 2, Voigt 3, Bals 1, Kudwin 6/3, Eckhardt1, Bierhals 3, Marx 2.
 

Ernüchterung nach Auswärtsklatsche in Köthen
HG 85 Köthen : TSV Niederndodeleben 22 : 34 (10:19)
Es gibt Tage, da läuft gar nichts. So auch am letzten Samstag beim TSV Niederndodeleben II auswärts in Köthen. Sowohl vorne als auch hinten, sprich sowohl im Angriff als auch in der Abwehr gelang den Dodeleberinnen lange nichts. Betrachtet man den gesamten Spielverlauf, war Mitte der ersten Halbzeit bereits das Debakel zu ahnen.
Die TSV Frauen fanden anfangs nicht ihr Spiel und starteten mit einer Fehlerserie, einem vergebenen 7m und einem Pfostenwurf. Die Folge war das 0:4 in der 11. Minute. Mit der schwachen Anfangsphase hatte man den Gegner förmlich aufgebaut. Der wurde immer mutiger in seinen Aktionen. Insbesondere in der Abwehr fanden die Gäste keine Mittel gegen das variable Spiel der Köthenerinnen mit zahlreichen Anspielen an den Kreis. Selbst freie Einschussmöglichkeiten blieben ungenutzt. Erst 6 Minuten vor der Halbzeit markierte Naaja Kristin Eckhardt mit einem Schlagwurf das vierte Tor für den TSV. Da hatten die Gastgeber bereits ihr 12tes Tor erzielt. Bis zur Halbzeit bauten die Köthenerinnen ihren klaren Vorsprung noch aus.
Die positiven Impulse durch die gesundheitlich angeschlagene Juliane Schuldes (4 Tore) und verwandelte 7m durch Naaja Kristin Eckhardt (7 Tore) änderten an der deutlichen Überlegenheit der HG 85 Köthen auch in der zweiten Hälfte nichts mehr.
TSV: Wegner; Bublitz 3, Schöne, Dorow 2, Schuldes 4, Nolde, Bals 1, Kudwin 4, Eckhardt 7/5, Marx, Nahrstedt 1.
7m: TSV: 7/5, Köthen: 2/1, Zeitstrafen: TSV: 2, Köthen: 7
Schiedsrichter: Dominik Rose, Simon Michel (Dessau-Roßlau)

 

Spitzenreiter straucheln in eigener Halle
TSV Niederndodeleben : HC Rödertal II 30:33
TSV Niederndodeleben II : TuS Magdeburg-Neustadt 23:28


Ein trübes Wochenende für die Handballfrauen des TSV Niederndodeleben. Die bisher verlustpunktfreien Mannschaften der Mitteldeutschen Oberliga als auch der Landesliga mussten die ersten Niederlagen quittieren.
Im Oberligatreffen sah es zunächst für die Gastgeber trotz zwei vergebenen 7m beim 4:2 (7.) und 6:4 (10.) durch Annika Rips nicht schlecht aus. Dann aber nutzten die Rödertalerinnen unkonzentrierte Abschlüsse und Ballverluste des TSV zum 6:8 (13.). Aus einer soliden sechs-null-Abwehr verstanden es die Gäste immer wieder von Fehler der Gastgeber mit schnellem Spiel nach vorn zu profitieren und den Vorsprung (14:16/ 27.) zu halten. Zur Halbzeit war mit 16:17 nichts entschieden.
Auch in der zweiten Hälfte änderte sich an der Spielweise des TSV nichts; drei Konter der Gäste nach Zuspielfehlern brachten das 18:22 (36.). Zwar kämpften sich die Dodeleberinnen noch einmal auf 23:24 (43.) heran, verloren danach aber mit einer Fehlerserie völlig den Faden. Das daraus resultierende 23:28 (49.) konnten die TSV-Frauen trotz ihres Aufbegehrens (29:29 / 55.) nicht korrigieren.
„Wir haben heute nicht zu unserem Spiel gefunden und dem Gegner zu viele Möglichkeiten durch eigene Fehler gegeben. Die Rödertaler haben verdient gewonnen“, resümierte Trainer Funke die Partie.
In der Spitzenpartie der Sachsen-Anhalt Liga lieferten sich die Kontrahenten in der Wartberghalle eine spannende Auseinandersetzung. Die Führung der TuS-Sieben (3:6/11.) glichen die Gastgeber nicht nur aus, sondern gingen nach einer eins-eins-Aktion von Nancy Schöne 11:9 (21.) in Führung.
Die erfahrenen TuS-Frauen drehten das aber bis zum Wechsel wieder zur 12:14 Führung.
Viele Unkonzentriertheiten und Fehler nutzten die cleveren TuS-Akteurinnen im weiteren Spielverlauf zum deutlichen 16:24 (46.)Vorsprung. Den ließen sie sich bis zum Schluss nicht nehmen.
TSV (MDOL): Suchan, Schäfer;  Rips 5, Sehls 2, Funke 5, Bange 6, Sprotte 5/3, Linda Umbusch, Samanta Umbusch, Klöppel 4, Reißberg 2, Brunne 1.
7m: TSV: 6/4, Rödertal: 7/5, Zeitstrafen: TSV: 5, Rödertal: 6,
Schiedsrichter: Janina Albrecht, Sandra Albrecht (Chemnitz)
TSV (SAL): Wegner, Joneck;  Bublitz 1, Schöne 2, Dorow 1, Reß 3/1, Schuldes 4, Voigt 1, Bals 1, Kudwin 5/4, Eckhardt 1, Bierhals 4, Marx.
/M: TSV: 5/4, TuS: 4/4, Zeitstrafen: TSV: 3, TuS: 1
Schiedsrichter: Andre Parfil, Alexander Renne (HVSA)

 

Nach Auswärtssieg weiter an der Spitze
TV Askania Bernburg : TSV Niederndodeleben II 26:30 (13:16)


„Die vorausgegangenen fünf erfolgreichen Spiele sind Geschichte. Die heutige Begegnung ist kein Selbstläufer und wird die volle Konzentration von Anfang bis Ende erfordern“, war der Hinweis in der Kabine vor dem Spiel. Der Spielverlauf bestätigte diese Einschätzung voll. Die Frauen des TSV behielten nach einer schwachen Phase in der zweiten Hälfte den Kopf ober und sicherten den sechsten Sieg in Folge und damit auch die Tabellenspitze in der Sachsen-Anhalt-Liga.
Das 0:1 warf von der rechten Außenposition Neira Voigt, die in diesem Spiel ihren erfolgreichen Einstand für ihren neuen Verein TSV Niederndodeleben gab. Sie gehört zum Aufgebot der ersten Frauen und ist nach Aufnahme eines Studiums in Sachsen-Anhalt vom LHC Cottbus (Vizemeister Oberliga Brandenburg) zum TSV gewechselt. Mit insgesamt 8 Toren war Neira Voigt wesentlich am Erfolg der Gäste in Bernburg beteiligt.
Bis zum 10:10 (20.) konnte sich kein Team einen Vorteil verschaffen. Erst beim 13:16 (30.) durch Juliane Schuldes hatte der TSV zur Halbzeit ein leichtes Torplus.
Der Start in die 2. Halbzeit gelang den Dodeleberinnen eindrucksvoll. Die Torchancen wurden von allen Positionen genutzt und so die Tordifferenz kontinuierlich erhöht. Anna-Lena Kudwin markierte mit einem Fernwurf einen vermeintlich beruhigendes 16:25 (43.) und alles schien gelaufen. Im Gefühle des deutlichen Vorsprungs gelang den Gästen im Angriff aber dann kaum noch etwas.
Dagegen setzte Bernburgs Regisseurin Stefanie Beyer ihre Nebenleute immer wieder mit geschickten Anspielen an den Kreis in Szene.  Die Abwehr der Dodeleberinnen bekam das dieser Phase nicht in den Griff und so schmolz der Vorsprung auf 24:27 (55.).
Der TSV Coach nahm seine dritte  Auszeit und forderte Konzentration für die verbleibenden Minuten ein.
Neira Voigt und Anna-Lena Kudwin sorgten anschließend für das 24:29 (57.) und Susanne Joneck parierte einen 7m. Der 26:30 Sieg des TSV Niederndodeleben II war letztlich verdient. Nach dem Spiel galt auch der mitgereisten Trommlergruppe des TSV der Dank der Spielerinnen für die lautstarke Unterstützung.

TSV: Wegner, Joneck;  Bublitz 1, Reß 3/1, Schuldes 4, Nolde 2, Voigt 8, Bals 3, Kudin 9/2, Eckhardt, Marx.
7m: TSV: 3/3, Bernburg: 7/3, Zeitstrafen: TSV: 1, Bernburg: 1
Schiedsrichter: Ben Alexander Behrens, Niclas Vogel (HVSA)
 
 

TSV Niederndodeleben II nach hartem Kampf Tabellenführer

TSV Niederndodeleben II : TSG Calbe 31:27 (13:15)

Das am Ende klare Ergebnis spiegelt nicht die Dramatik des Spitzenspiels der Landesliga Sachsen-Anhalt wider. Bis kurz vor dem Schlusssignal war es eine offene hart umkämpfte Partie, die die zahlreichen Fans und Zuschauer in der Wartberghalle mitgerissen hat.
Natürlich kennt Calbes Trainer Ronald Kampe nicht nur die Wartberghalle, sondern auch die letzte positive Bilanz des TSV Niederndodeleben II mit bis dahin null Minuspunkten in der Tabelle. Dennoch wollte man zwei Auswärtspunkte mitnehmen und einen fünften Sieg des TSV in Folge verhindern. Aus Calbenser Sicht sah das zunächst auch nicht schlecht aus, denn nach anfangs ausgeglichenem Spiel (5:5/10.) hatten sich die Gäste um ihre wichtigste Torschützin Gaul einen aus Sicht der Gastgeber beängstigenden 6:11 (20.) Vorsprung erarbeitet. Das resultierte zum Teil auch aus Fehlern der Dodeleberinnen, die Calbe konsequent mit Kontern bestrafte. Vom 10:14 (26.) kämpften sich die TSV Frauen nach einigen Paraden von Susanne Wegner und einer aggressiveren Abwehr bis zur Pause auf 13:15 heran. Nach dem Halbzeitsignal war noch ein Freiwurf von 9m gegen Calbe auszuführen. Der Wurf von Jessica Reß traf unglücklich eine Calbenser Spielerin. Die Schiedsrichter entschieden daraufhin auf Rote Karte für Reß. Diese harte Entscheidung war natürlich eine arge Schwächung der Heimsieben.
Gemeinsam mit Franziska Sprotte (spielte früher selbst in Calbe), die den Coach auf der Bank unterstützte, wurde in der Halbzeitpause der taktische Schlachtplan für die zweite Hälfte geschmiedet. Das der am Ende aufging, war dem unbedingten Willen und dem - trotz zahlreicher vergebener klarer Einschussmöglichkeiten - nicht nachlassen Kampfes der TSV Frauen zuzuschreiben.
Die rote Karte und eine zuvor verhängte 2 Minutenstrafe bedeuteten zum Start der 2. Halbzeit nur 4 Feldspielerinnen auf der Platte. Zwar erhöhten die Gäste noch einmal auf 14:17 (35.) hatte aber zunehmend Probleme mit der vorgezogenen Abwehr der Dodeleberinnen und der Pressdeckung von Nele Dorow gegen die Calbenserin Juliane Gaul. 
Die Stimmung in der Halle wurde zusätzlich durch die Schiedsrichter angeheizt, als diese auf Grund der nicht sofort herbeieilenden „Wischerin“ der TSV Bank demonstrativ eine Verwarnung erteilten.
Auch auf der Platte nahm die Dramatik zu. Kein Team konnte sich zunächst absetzten. Das 18:18 (40.) erzielte unter dem Jubel der Fans die an diesem Tag aus allen Positionen treffsichere Juliane Schuldes. Mit 7 Toren in der 2. Halbzeit – darunter einen verwandelten 7m (23:23/53.) – hatte sie einen besonderen Anteil am Sieg.
Beim Stand von 25:24 (56.) mussten die TSV Frauen nach einer zwei Minutenstrafe in Unterzahl spielen, was sie aber nicht daran hinderte durch Franziska Nolde und einen von Torfrau Susanne Joneck eingeleitetem Konter durch Anna-Lena Kudwin das vorentscheidende 27:24 (57.) zu markieren und ausgelassenen Jubel in der Halle auszulösen.
Die letzten Tore zum 31:27 Sieg resultierten aus Kontern gegen die nun resignierenden Gäste.
Mit dieser kämpferischen Leistung übernahm der TSV Niederndodeleben II verlustpunktfrei die  Tabellenführung in der Landesliga Sachsen-Anhalt.
TSV: Wegner, Joneck;  Bublitz 1, Schöne, Dorow 3, Reß 1, Schuldes 8/1, Nolde 3, Bals 2, Kudwin 7/2, Bierhals 6.
7m: TSV: 7/3, Calbe: 2/2, Strafzeiten: TSV: 4, Rote Karte Reß (30.),  Calbe: 4, Rote Karte Gaul (49.)
Schiedsrichter: Dominik Rose, Simon Michel (Dessau-Rosslaer HV)

 

TSV Niederndodeleben II überrollt Tabellenletzten
TSV Niederndodeleben II : HC Salzland 37:14 (20:7)
(ulku) Im vierten Spiel der Saison in der Landesliga der Frauen überrollten die Frauen des TSV Niederndodeleben II das Tabellenschlusslicht HC Salzland mit einem deutlichen 37:14. Aus einer sicheren Abwehr heraus überzeugten die TSV Frauen im Angriff mit schnellem Spiel nach vorn und erfolgreichen Kontern.
„Nach drei Siegen in Folge gibt es keinen Anlass den Tabellenletzten HC Salzland zu unterschätzen. Aus der Abwehr müssen wir aktiv agieren und unser Spiel im Angriff wie in den letzten Spielen durchsetzen“, war die Devise in der Teambesprechung vor der Begegnung.
Genau das setzten die Spielerinnen der Heimsieben von Anfang an eindrucksvoll um. Nach sechs Minuten (6:1) hatten sich bereits fünf Dodeleberinnen als Torschützinnen eingetragen. Die Auszeit der Gäste zu diesem Zeitpunkt brachte auch danach keine Änderung für die Gste.
Bis zum 10:2 (14.) hatten die TSV Akteurinnen sieben Konter mit Torerfolgen abgeschlossen.  Letztlich waren am Ende alle zehn eingesetzten TSV Feldspielerinnen am Torreigen beteiligt. Mit 12 Toren ragte Jessica Reß dabei noch heraus.
Mit dem 20:7 Halbzeitergebnis war die Vorentscheidung bereits gefallen. Anfang der zweiten Halbzeit vernagelte Susanne Joneck auch noch das Tor der Heimsieben und ihre Mitspielerinnen schraubten das Ergebnis mit sichtlicher Spielfreude auf 27:9 (39.). Die Freude des Teams nach dem vierten Sieg in Folge war verständlich.
In der nächsten Begegnung erwarten die Frauen des TSV Niederndodeleben II am 13. 10. 19 um 15:00 Uhr in der Wartberghalle den Tabellendritten TSG Calbe.
TSV: Wegner, Joneck;  Bublitz 3, Schöne 1, Dorow 4, Reß 12/5, Schuldes 4, Nolde 1, Bals 3, Kudwin 3/2, Bierhals 5, Nahrstedt 1.
7m: TSV:8/6, Salzland:5/4, Zeitstrafen: TSV:1, Salzland: 5
Schiedsrichter: Isabell Nelle, Laura Katrin (SCM, Gommern)
 

Steigerung in der zweiten Halbzeit sichert Sieg
HSG Rückmarsdorf : TSV Niederndodeleben 23:28


Erst in der zweiten Hälfte konnte sich das Team von Michael Funke gegen die ehrgeizige Mannschaft aus Rückmarsdorf durchsetzen und damit die Tabellenspitze verteidigen. Eine inkonsequente Abwehr in der ersten Hälfte gestattete den Gastgebern bis dahin eine ständige Führung.
Trainer Funke hatte von seiner Mannschaft verlangt ihr Potential und ihr Können im Wettkampf überzeugend zu zeigen. Das ging - zumindest in der ersten Halbzeit – nicht auf. Mehrfach über außen und auch von der Kreismitte erzielten die Rückmarsdorferinnen einfache Tore und ließen den Torfrauen des TSV keine Chance. Besonders die neu im Team der Gastgeber agierende Franziska Rink (6 Tore) bekam man zunächst nicht in den Griff. Nach dem 4:4 (7.) war es Rink, die das 7:4 (16.) markierte. Die Einwechselung von Annika Rips brachte dann aber mehr Zielstrebigkeit in die Angriffe der Gäste. Mit drei Toren in Folge erreichte  sie den 8:7 Anschluß (20.). Die Gastgeber konnten sogar auf 13:10 erhöhen, ehe Franziska Sprotte und Annika Rips den 14:13 Halbzeitstand markierten. Rückmarsdorf 14:13.
In der zweiten Hälfte präsentierte sich dann der Tabellenführer ganz anders. Aus einer nun aggressiven Abwehr liefen die Angriffe – auch breiter angelegt – erfolgreich. Bis zum 21:21 (42.) nach energischem Einsatz von Ina Funke am Kreis hielten die Gastgeber noch mit. Danach ließ die Deckung des TSV bis zur 59. Minute (22:27) kein Tor mehr zu. Mit fünf Paraden – darunter einen gehaltenen 7m - war Torfrau Josephine Suchan besonders daran beteiligt.
Das nächste Spiel in der Mitteldeutschen Oberliga ist für den TSV am 27. Oktober in der Wartberghalle gegen den HC Rödertal II.
TSV: Suchan, Schäfer; Rips 9/1, Sehls, Funke 6/1, Bange 2/1, Sprotte 5/2, Klöppel 2, Reißberg 3, Brunne, Pätzold.
7m: TSV: 9/6, Rückmarsdorf: 3/2, Zeitstrafen: TSV: 3, Rückmarsdorf: 6
Schiedsrichter: Max Nottrodt (Mühlhausen), Johannes Rodolf (Altenburg)

Sachsen-Anhalt-Liga Frauen

TSV II Frauen weiter in der Erfolgsspur

HSV Magdeburg : TSV Niederndodeleben II 26:27 (12:13
)

(ulku) Das Landesliga-Team des TSV Niederndodeleben erkämpfte sich auswärts beim HSV Magdeburg den dritten Sieg im dritten Spiel der Saison. Es war eine spannende Begegnung, die bis zum Spielende auf „des Messers Schneide“ stand.
Nach zwei vorausgegangenen Siegen in Landsberg und gegen Schönebeck konnten die Frauen des TSV die Begegnung gegen den HSV Magdeburg ohne Druck angehen. Die Motivation auch in Magdeburg in der Erfolgsspur zu bleiben war aber groß.
Taktisch hatten sich die Gäste aus der Börde gut auf die Stärke des Gegners eingestellt. Von der ersten Minute an neutralisierten die Dodeleberinnen den Aktionsradius der HSV Torschützin vom Dienst Emma Jahns. Nele Dorow löste diese Pressdeckungs-Aufgabe erfolgreich, sodass Jahns am Ende lediglich 2 Feldtore neben drei 7m Toren verbuchen konnte.
Nach anfänglichen Unsicherheiten auf beiden Seiten kam das Spiel in Fahrt auch mit körperlich harten Attacken. So musste sich Torfrau Susanne Wegner nach einem Wurf an den Kopf schon frühzeitig vom Feld.
Vom 3:4 (9.) bis zum 6:6 (17.) war Jessica Reß dreimal für ihre Mannschaft erfolgreich. Kein Team konnte sich entscheidend absetzten; der TSV brachte drei 7m nicht im Tor des Gegners unter und so ging es mit 12:13 in die Halbzeitpause.
Nach zwei Fernwurftoren von Anna-Lena Kudwin und einen verwandelten 7m von Naaja-Kristin Eckardt stand ein 14:16 (38.) an der Anzeigetafel. Das drehte die Heimsieben aber in wenigen Minuten zum 18:17 und aus Sicht des TSV bedenklichen 20:18 (44.). Folglich nahmen die Gäste ihre Auszeit.
Was folgte war ein spannender Kampf beiderseits unterstützt durch die Fans, besonders lautstark dabei die Dodeleber Trommler vom vorangegangenen Jugendspiel. Die Abwehr-Attacken des HSV nahmen an Härte zu; so mussten Anna-Lena Kudwin und kurz danach auch Nina Bublitz nach klaren Fouls minutenlang behandelt werden. In beiden Fällen ohne Konsequenzen seitens der Schiris.
23:23 hieß es acht Minuten vor dem Schlusspfiff.
Susanne Joneck im Tor parierte nicht nur einen 7m von Emma Jahns, sondern in den letzten Minuten auch zahlreiche klare Einschussmöglichkeiten der Gastgeber. Das 25:24 egalisierte Jessica Reß zum 25:25 (56.). Nach dem 25:26 durch Nele Dorow von der rechten Außenposition verhängten die Unparteiischen eine 2-Minutenstrafe für Franziska Nolde (58). Trotz Unterzahl markierte Nele Dorow den entscheidenden 27. Treffer für die TSV-Frauen. Da waren noch 2 Minuten zu spielen.
Der Gästecoach nahm eine Minute vor Schluss (26:27) noch einmal seine Auszeit. Die Abwehr des TSV überstand die letzten Sekunden und feierte den dritten Sieg in Folge.
„Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen. Kämpferisch haben wir eine tolle Partie geliefert. In der Abwehr gibt es aber noch Verbesserungspotential“, war das Fazit von Kapitän Franziska Nolde.
TSV: Wegner, Joneck;  Bublitz 2, Dorow 7, Reß 6, Schöne, Schuldes 2, Nolde 1, Bals 2, Kudwin 3, Eckardt 1/1, Bierhals 3, Marx.
7m: TSV: 4/1, HSV: 6/5, Zeitstrafen: TSV: 3, HSV: 1
Schiedsrichter: Thomas Blume, Frank Müller (Köthen, Staßfurt)


 

Sachsen-Anhalt-Liga-Frauen

Torfrau Susanne Wegner in Glanzform


TSV Niederndodeleben II : SG Lok Schönebeck 28:16 (16:9)

Nach ihrem Auswärtssieg in Landsberg gewinnen die Frauen des TSV Niederndodeleben II auch zu Hause die zweite Begegnung der Saison. Und dass mit einer überzeugenden Leistung in der Abwehr und im Angriff. Einen außergewöhnlichen Auftritt hatte dabei Susanne Wegner im Tor der Gastgeber. Egal ob verdeckte Schüsse oder „frei durch“; knapp die Hälfte der Würfe (48%) waren ihre Beute. Die Fans und Zuschauer würdigten das mit begeistertem Applaus.
Aber auch ihre Mannschaftskameradinnen zeigten in der Wartberghalle eine gute Leistung. Nach Ballgewinn von Juliane Schuldes und Pass auf Nina Bublitz (5 Tore) eröffnete diese den Torreigen gegen eine ersatzgeschwächte SG Lok Schönebeck. Über die Stationen 5:2 (7. Anna-Lena Kudwin) und 9:3 nach zweierfolgreichen Kontern von Naaja-Kristin Eckhardt (15.) ging es mit einem beruhigenden 16:9 Vorsprung in die Halbzeitpause.
Auch danach lief die Angriffsmaschine des TSV weiter, häufig nur durch Fouls gestoppt. Die daraus resultierenden fälligen 7m verwandelten Anna-Lena Kudwin (4) und Jessica Reß sicher (45.). Zu diesem Zeitpunkt war mit 23:12 bereits die Entscheidung gefallen. Bis zum 26:13 (54.) erlaubte Torfrau Susanne Wegner mit ihren Paraden dem Gegner lediglich ein Tor.
Das 28:16 war letztlich das Ergebnis einer geschlossenen Mannschaftsleistung der TSV-Frauen, die nach dem Saisonstart mit zwei Siegen nun selbstbewusst ihre Zielstellung Klassenerhalt angehen können.
TSV II: Wegner, Joneck;  Bublitz 5, Schöne, Dorow 2, Reß 4/1, Schuldes 2, Nolde 2, Bals, Kudwin 10/4, Eckhardt 2, Bierhals, Marx 1.
7m: TSV II: 5/4, Schönebeck: 2/1, Zeitstrafen: TSV II: 3, Schönebeck: 1
Schiedsrichter: Uwe Rehfeldt, Olaf Schwibbe, (HVSA)

 

Starke Abwehr sichert Sieg in Altenburg
SV Aufbau Altenburg : TSV Niederndodeleben 18:29 (10:14)

Das deutliche Endergebnis täuscht etwas über den Spielverlauf gegen den Aufsteiger aus Altenburg.
Bis zur 45. Minute (17:19) war das Spiel nämlich noch nicht entschieden. Erst in den letzten zehn Minuten nutzten die Gäste die Fehler der Heimsieben mehrfach zu Kontern und zum deutlichen Auswärtssieg.
„Wir sind mit der Maßgabe ins Spiel gegangen aus einer stabilen Abwehr mit schnellem Spiel nach vorn die entscheidenden Akzente zu setzen. Besonders in der Abwehr ist uns das über weite Strecken  gelungen“, meinte Trainer Funke zum Spiel seines Teams.
Die Torfrauen Josephine Suchan in der ersten Hälfte und Anna Schäfer danach hatten wesentlichen Anteil an der stabilen Abwehr mit einer überdurchschnittlichen Quote (35%). Sie vereitelten immer wieder bravurös klarer Einschussmöglichkeiten  der Gastgeber. Das ermöglichte in der 1. Halbzeit die positive Tordifferenz von 2:3 (6.) auf 2:7 (15.) zu erhöhen und mit 10:14 in die Halbzeitpause zu gehen.
Anfangs der zweiten Hälfte stockte der Angriff der TSV-Frauen. Die Würfe der Gäste waren ausrechenbar oder eine Beute der Altenburger Torfrau. Das hatte seine Folgen. Die Gastgeber kamen auf 14:16 (41.) und 16:18 (45.) heran, zunehmend lautstark unterstützt durch ihr Publikum. Erst ein Konter von Josepin Klöppel (17:21 / 49.) und nach Ballgewinn und erfolgreichem Konter von Annika Rips (18:22 / 52.) war man wieder in der Spur.
Mehr Tore des Gastgebers ließen die Dodeleberinnen anschließend nicht mehr zu. Das schnelle Spiel nach vorn und die sehenswerten Paraden der TSV Torfrau nutzten die TSV Frauen danach konsequent und zogen vom 18:22 (52.) zum klaren 18:29 Schlussergebnis davon.
TSV: Suchan, Schäfer; Rips 2, Sehls 1/1, Pätzold 2/1, Funke 6, Bange 10/4, Sprotte 1, Klöppel 4, Reißberg 1, Brunne.
7m: TSV: 7/6, Altenburg: 4/2, Zeitstraen: TSV: 1, Altenburg: 8
Schiedsrichter: Janin Albrecht, Sandra Albrecht (HV Chemnitz)

Realitätssinn  und eigene Initiativen sind auch im Frauenhandball die Erfolgsgarantien
Bemerkungen zum Artikel „Sorge um den Frauenhandball“?

Von Dr. Ulrich Kunkel

In einem Artikel der Magdeburger Volksstimme (22.06.9) klagt Harry Jahns vom HSV Magdeburg über die negative Entwicklung des Frauenhandballs im Land und bezieht sich dabei auf Magdeburger Mannschaften, die „verschwunden“ sind. Er nennt den MSV 90, den Fermersleber SV und BSV 93.

Das Handballland umfasst allerdings mehr als Magdeburg. Da gibt es Bemühungen vieler Vereine im Rahmen ihrer Möglichkeiten den Frauenhandball zu erhalten bzw. zu fördern. Dazu gehören u.a. Calbe, Staßfurt, Dessau, Oebisfelde, Gräfenhainichen und natürlich auch Halle.

Ein Blick in die Historie offenbart, dass ausgerechnet die sportlich verantwortlichen in Magdeburg der Realität und den Möglichkeiten der Konzentration und Förderung des Frauenhandballs ausgewichen sind.
Die im Artikel kritisierte „Vision“ des SCM damals sich auf den Männerhandball zu konzentrieren und den Frauen eine geförderte Möglichkeit am Rande der Stadt zu bieten, war nicht falsch. So wurden zusätzliche finanzielle Mittel von 1,2 Millionen Euro zum Einbau von angemessenen Zuschauerrängen in der neuen Wartberghalle – 5 km von der Landeshauptstadt – für einen Standort für den Frauenhandball zusätzlich investiert.
Das waren wesentliche Voraussetzungen für eine Frauen-Zielmannschaft in der Region. Die Zuschauerränge von ca. 800 Plätzen waren in der Zeit der 2. Bundesliga von 1996 bis 2001 immer  gut besetzt.
Die „Zielmannschaft“ gab es also; allerdings immer wieder gegen den massiven Widerstand der Magdeburger Verantwortlichen. Diese Initiativen mündeten schließlich in der Gründung des HSC 2000 Magdeburg und der Übernahme des Bundesliga-Teams. Das Ergebnis ist bekannt: Der HSC 2000 Magdeburg ging pleite und liquidierte damit auch die Bundesligamannschaft.
Unabhängig davon gab es in den zurückliegenden Jahren – auch unter Leitung des Präsidenten des HVSA – Versuche zur Kooperation, um die anerkannt gute Nachwuchsarbeit Magdeburger Trainer , sowohl beim HSC 2000 und auch beim HSV Magdeburg, zu nutzen. Bereitschaft für eine Zusammenarbeit gab es aber nicht. Die kürzliche Ablehnung des HSV Magdeburg gegenüber dem BSV 93 Magdeburg ist ein Nachweis dafür.
Dem fehlenden Willen zur Zusammenarbeit und zur Konzentration fiel letztlich auch der Leistungs-Stützpunkt Frauenhandball in Magdeburg zum Opfer, weil Engagement und Initiativen in Halle eine reale Basis dafür geschaffen hatten. Halle-Neustadt hat es bis in die 1. Bundesliga geschafft. Kompetenzen liegen nun mal nicht nur in Magdeburg.

Es sei auch daran erinnert, dass der HSV Haldensleben erfolgreich eine Jugendbundesliga-Mannschaft aufgebaut hatte. Von diesem Team spielen heute vier Aktive in der Mitteldeutschen Oberliga beim TSV-Niederndodeleben in der Wartberghalle. Das trifft auch auf Aktive vom Fermersleber SV und dem BSV 93 Magdeburg zu.

Es zeigt, dass der „Dorf-Verein“ TSV Niederndodeleben mit der Abteilung Handball die Chance der damaligen Investitionen genutzt hat, die erforderlichen Rahmenbedingungen mit einem effektiv arbeitenden Förderverein und vielen ehrenamtlich engagierten Trainern, Helfern und Fans aufgebaut hat.
Die Handballerinnen des TSV Niederndodeleben spielen seit Jahren in der Spitze der Mitteldeutschen Oberliga, die 2. Frauen in der Sachsen-Anhalt-Liga und im Nachwuchsbereich  sind von der E-Jugend über die D-, C-, B- und A-Jugend alle Bereiche besetzt. Die B-Jugend wurde in der letzten Saison Landesmeister.
Eine Bilanz, die kein anderer Verein im weiblichen und Frauenbereich in der Region aufweisen kann.
Insofern kann man der Aussage des Landestrainers und des LSB, dass der Frauenhandball „eine Frage des Könnens und der Erfolge“ ist nur zustimmen.
Mit Anerkennung der Realität und kooperativer Bereitschaft an einem Strang zu ziehen wäre mehr drin gewesen in der Region.
Die „Zielmannschaft“ existiert also und kämpft in der kommenden Saison um den Aufstieg in die 3. Bundesliga und nicht wie in der Kritik gefordert in die Regionalliga, denn die gibt es auch im Frauenhandball in Deutschland gar nicht.    

 

Handballturnier für eine gute Sache
Von Dr. Ulrich Kunkel

Handball in der Wartberghalle gehört zu sportlichen Höhepunkten in Niederndodeleben. Das trifft nicht nur für die aktiven Handballerinnen des TSV zu, sondern auch für das inzwischen traditionelle Benefiz-Turnier des Veranstalters Agro Bördegrün GmbH. In jedem Jahr treten dabei Teams aus verschiedenen Unternehmen aus der regionalen Wirtschaft gegeneinander an.
Immer dabei Schirmherr und Handballfan Minister Thomas Webel, der die Mannschaften begrüßte und am Schluss gemeinsam mit den Vertreten der Firmen die Besten ehrte.
Auch diesmal füllte sich der Spendentopf durch die Beteiligten und Sammlung während der Veranstaltung mit dem Ziel die Arbeit im gemeinnützigen Institut für Krebsforschung zu unterstützen.

Neben dem Organisator Agro Bördegrün GmbH kämpften die Firmen Toepel Bau, BMW Schubert, Anders Gerüstbau, Wallintin Bau und ein Team der Frauen des TSV Niederndodeleben um den Turniersieg. Schon erstaunlich, wie die Freizeithandballerinnen und –handballer auf der Platte den Schreibtisch oder das Baugerüst vergessen machten und sich in Pässen und Kontern versuchten.

Bekannte, Verwandte, Kollegen und Freunde gaben auf den Rängen den lautstarken Unterstützerrahmen. Für das leibliche Wohl sorgten rund um die Wartberghalle in gewohnter Weise die Mitarbeiter der Küche von Agro Bördegrün.

In zwei Gruppen qualifizierten sich die Mannschaften für das Halbfinale und dann für das Finale.
Im Finale standen sich die Handballfrauen und –männer von BMW Schubert und des zum ersten mal teilnehmenden Anders Gerüstbau gegenüber. Da es nach Ablauf der regulären Spielzeit 8:8 Unentschieden stand musste ein 7m-Werfen die Entscheidung bringen. Im dramatischen 7m-Figth zeichneten sich besonders die Torhüter mit zwei bzw. drei parierten Strafwürfen aus. Danach hatten die Aktiven der BWM Schubert Vertretung mit 13:12 die Nase vorn und konnten den Siegerpokal entgegen nehmen.

Am Ende des gelungenen Turniers konnte Organisator Ronald Westphal von der Agro Bördegrün GmbH über 2.000 € Spenden vermelden, die im vollem Umfang der Krebsforschung zu Gute kommen.

 

Positive Saisonbilanz beim TSV Niederndodeleben

HC Hoyerswerda : TSV Niederndodeleben 33:34

Von Ulrich Kunkel

Mit einem Sieg gegen den SC Hoyerswerda beendeten die Frauen des TSV Niederndodeleben die Saison 2018/19 in der Mitteldeutschen Oberliga. Wie in den Vorjahren konnten sich die Schützlinge von Trainer Michael Funke über den Bronzeplatz freuen und insgesamt eine positive Bilanz ziehen.

„Nach der Niederlage gegen Halle im Kampf um eine bessere Platzierung war die Luft raus, noch zumal der dritte Platz bereits sicher war. Trotz der letzten Niederlagen bin ich aber mit der Leistung in der Saison insgesamt zufrieden. Man muss beachten, dass wir fast durchgängig mit einem reduzierten Kader Spiele bestreiten mussten. Die Ausfälle von Anne Pätzold schon ab dem dritten Spieltag und später Anika Wilke sind nicht ohne weiteres zu kompensieren. Hinzu kommt durch auswärtiges Studium bedingt die fehlende Trainingsteilnahme von Samanta und Linda Umbusch, die das Team trotzdem nach Möglichkeit unterstützt haben“, zog der am Spieltag seinen vierzigsten Geburtstag feiernde Trainer Michael Funke seine Saisonbilanz.

Nach den Niederlagen in den letzten Begegnungen wollten die Spielerinnen aus der Börde dem Trainer unbedingt einen Sieg als Geburtstagsgeschenk bieten. Beim 6:9 (14.) durch Veronika Bange schien man da auf bestem Wege zu sein. Aber die Frauen des wahrscheinlichen Absteigers SC Hoyerswerda spielten unbelastet auf, hielten nicht nur mit, sondern glichen zum 9:9 aus und gingen sogar 10:9 (15.) in Führung. Das besorgte jeweils die an der Spitze der Torschützenliste der Mitteldeutschen Oberliga stehende Laura Rosemann. Neben dem Spielergebnis gab es nämlich auch noch den Wettbewerb um die Torschützenkrone zwischen Laura Rosemann und Veronika Bange.

Die Heimsieben hatte zur Halbzeit mit 17:16 die Nase knapp vorn.
Nach Ballgewinnen und erfolgreichem Positionsspiel verschafften sich die Dodeleberinnen etwas Luft und führten nach erfolgreichem Konter durch Desireè Sehls 20:25 (43.) und 22:29 (47.). Unkonzentrierte Zuspiele und Ballverluste der Gäste bestraften die Gastgeber konsequent mit einem 5:0 Lauf auf 27:29 (52.). Trainer Funke nahm die Auszeit.
Das 28:32 durch die an diesem Tag gut aufgelegte Jo Ann Brunne war ein wichtiger Treffer, um den Vorsprung der in den letzten Minuten in Unterzahl spielenden Niederndodeleberinnen über die Zeit zu bringen.
Das Duell Bange / Rosemann ging 11:4 aus und brachte unter dem Saisonstrich die Torschützenkrone für Veronika Bange mit einem Tor plus (153 : 152).

Neben der Bilanz der 1. Frauen hat die zweite Vertretung des TSV den weiteren Verbleib in der Landesliga geschafft und die B-Jugend das Finalturnier auf Landesebene am Wochenende in Wernigerode gewonnen. Der Frauenhandball-Stützpunkt Niederndodeleben trägt diesen Titel also zu Recht.

TSV: Suchan, Scharioth; Sehls 5, Raue, Funke 3, Bange 11/4, Sprotte 3, Linda Umbusch 3, Samanta Umbusch 1, Klöppel 2, Brunne 5, Bergmann 1.
7m: TSV: 4/4, Hoyerswerda: 2/1, Zeitstrafen: TSV: 3, Hoyerswerda: 4, Rote Karte Kulke, 43.
Schiedsrichter: Frank Meyer, Ralf Petzold, (Dresden) 

 

Bronzemedaille für die Frauen des TSV Niederndodeleben

TSV Niederndodeleben : HSG Rückmarsdorf 25:27 (14:10)

Von Ulrich Kunkel

Die Übergabe der Bronzemedaille für die Frauen des TSV Niederndodeleben für die Saison 2018/19 in der Mitteldeutschen Oberliga nach dem Spiel gegen den Aufsteiger HSG Rückmarsdorf lief mit enttäuschten Gesichtern der Heimsieben ab. Eigentlich hatten sich die Dodeleberinnen vorgenommen den treuen Fans im letzten Heimspiel ein gutes Spiel zu liefern. Mit der dritten Niederlage in Folge ging das aber voll daneben.

Vom Fehlstart (0:4/4.) brauchte man eine Viertelstunde um ins Spiel zu kommen und den Ausgleich (5:5) zu erreichen. Danach schien sich das Team von Trainer Michael Funke sich auf das schnelle Spiel der Gäste eingestellt zu haben, stand besser in der Deckung und ermöglichte damit auch Torfrau Josephine Suchan Ende der ersten Hälfte einige Paraden und die daraus resultierende Halbzeitführung von 14:10.

Was dann folgte war ein Signal für die Rückmarsdorferinnen; kein Angriff des TSV ohne Fehler oder mit unkonzentrierten Würfen. Im Gegensatz dazu die Gäste, die die Partie bis zur 38. Minute auf 14:17 kippten. Der TSV hatte den Gegner damit förmlich aufgebaut. Zwar korrigierte die Heimmannschaft das Ergebnis noch einmal auf 21:18 (48.) und 24:21 (54.), aber die Gäste schlossen im Gegensatz zur Heimsieben ihre sechs folgenden Angriffe allesamt mit Torerfolgen ab. Dagegen gelang dem TSV lediglich noch das 25. Tor durch Jessica Reß.
Im Gegensatz zur HSG Rückmarsdorf, wo die Torerfolge breit verteilt waren, reichte das Mühen von Veronika Bange (15 Tore) nicht, um am Ende Punkte einzufahren.

Im Vorspiel hatte die zweite Vertretung des TSV Niederndodeleben (Tabellenachter) den Tabellenvierten der Landesliga den SV Oebisfelde 1895 zu Gast. Die Heimsieben zeigte ein gutes Spiel, hielt lange mit und musste sich am Ende nur knapp 20:23 geschlagen geben.

Vom Handballtag in der Wartberghalle gab es aber noch eine positive Nachricht: Die B-Jugend des TSV Niederndodeleben besiegte die Mädels des HSV Magdeburg und erkämpfte sich damit die Teilnahme am Finalturnier nächstes Wochenende in Wernigerode.

TSV: Suchan, Scharioth; Hirche 1, Sehls 1, Raue, Funke 3, Bange 15/6, Sprotte 2, Bublitz, Reß 1, Brunne 2.
7m: TSV: 7/6, Rückmarsdorf: 5/5, Zeitstrafen: TSV: 2, Rückmarsdorf: 5
Schiesrichter: Linda Berndt, Arite Hartmann (HVH Kamenz)

 

Derbe Schlappe für den TSV Niederndodeleben im Derby

BSV 93 Magdeburg : TSV Niederndodeleben 32:20 (18:8)

Das Derby zwischen dem BSV 93 Magdeburg und dem TSV Niederndodeleben war bereits Mitte der ersten Halbzeit zugunsten der Gastgeber entschieden. Die Gäste aus der Börde fanden in der Abwehr gegen den druckvollen Angriff des BSV kein Rezept und produzierten im Angriff übermäßig viele Fehler.

Nach vier Fehlangriffen der Gäste lag der TSV Niederndodeleben bereits 4:0 hinten. Zwar kamen die Dodeleberinnen auf 4:2 heran, aber sahen sich nach zwölf Minuten wieder 9:3 im Rückstand. Wie bereits im letzten Spiel gegen Halle-Neustadt vermisste man das entschlossene Spiel in die Tiefe und in die Lücken am Kreis. Der BSV verteidigte solide mit einer 6 – 0 Abwehr. Die Hälfte der Angriffe des TSV endete mit Fehlern einschließlich zwei vergebener 7m Strafwürfe. Folgerichtig sah man sich zur Halbzeit bereits aussichtslos 18:8 im Rückstand.

Zwar sorgten Samanta Umbusch (7m), Linda Umbusch und zweimal Annika Hirche für eine Verkürzung auf 18:12 (34.), aber im sicheren Gefühl des Vorsprungs machte der BSV 93 Magdeburg auch in der zweiten Hälfte mit seinem variablen Angriffsspiel, in dem auch die Aufbauspieler die Lücken am Kreis suchten und fanden, weiter und stellte eine Viertelstunde vor Schluss den alten Vorsprung (25:15) wieder her. Die nicht zu übersehende fehlende Konzentration der Dodeleberinnen nutzten sie dabei konsequent aus und quittierten in eigener Halle letztlich den klaren 32:22 Sieg.

Das Team von Trainer Funke muss sich in der nächsten Partie gegen den Aufsteiger und Tabellenachten HSG Rückmarsdorf (28.04. um 16:00 Uhr Wartberghalle) deutlich steigern, um nicht die dritte Niederlage in Folge zu kassieren.

TSV: Suchan, Scharioth; Hirche 2, Sehls 1, Raue, Funke 4, Bange 4, Sprotte 2, Linda Umbusch 2, Samanta Umbusch 2/1, Klöppel 4, Brunne 1.
BSV 93: Schache, Schäfer; Wendland 1, Hermes 8, Schaake 1, Priesing 2, Handl, Stäbner, Gottschalk, Martinez 3, Reißberg 5/4, Hoffmann 6, Rips 6.
7m: TSV: 3/1, BSV: 4/4, Zeitstrafen: TSV: 4, BSV:6,
Schiedsrichter: Göhring, Neumann, (Wutha-Farnroda)

 

Niederlage nach mäßigem Spiel

TSV Niederndodeleben : SV Union Halle Neustadt II 24:25 (10:15)

Die gute Leistung des letzten Auswärtsspiels in Görlitz, wo man den Spitzenreiter die ersten Minuspunkte der Saison beibrachte, konnte das Team von Michael Funke gegen den Tabellenzweiten aus Halle nicht wiederholen. Zwar war der Wille da mit einem Sieg auf Platz zwei zu klettern, aber an diesem Tag ging in Abwehr und Angriff nur wenig. Die Bundesligareserve des SV Union verschaffte sich bereits in der ersten Hälfte über die Spielstände 3:6 (10.), 9:14 (27.) und 10:15 zur Pause einen deutlichen Vorsprung.
Natürlich wusste man um die Wurfstärke der Ex-Haldensleberin Justine Schmitz (5 Tore in der 1. Halbzeit) und versuchte durch die 5-1 Deckung dem zu begegnen, aber mit wenig Erfolg. Auf den Angriff bezogen verlangte Trainer Funke immer wieder von seinen Spielerinnen „mehr in die Tiefe zu gehen“. Genau das zeigten aber an diesem Tag die Hallenserinnen ihrem Gegner und erzielten Tor um Tor gegen eine nicht stabile Abwehr des TSV.

In der zweiten Hälfte keine Änderung. Einen verworfenen 7m der Gastgeber und Ballverluste nutzten die Gäste zum zur klaren 11:19 Führung (36.). Mit 16:22 (48.) hielten die Hallenserinnen ihre deutliche Führung bis zum 20:25 (56.) mit dem zehnten Tor von Schmitz.
Dann kam noch einmal Spannung auf, denn Josephin Klöppel., Conny Bergmann und Ina Funke erreichten zweieinhalb Minuten vor Ultimo das 23:25.
Nach einer Auszeit der Gäste zeigte Conny Bergmann in ihrem letzten Spiel für den TSV Niederndodeleben Moral und brachte die Gastgeber anderthalb Minuten vor Schluss mit einem Durchbruch zum Kreis auf 24:25 heran. Nach erneutem Ballbesitz blieben den Dodeleberinnen nur noch wenige Angiffssekunden, in denen ihnen aber kein Tor mehr gelang.

Im Anschluss an das Spiel wurden Conny Bergmann und Physiotherapeut Sven Petersen, der das Team lange Jahre lang betreute, herzlich verabschiedet. „Wenn ‚Not am Mann‘ ist unterstütze ich meine Mannschaft trotz meines heutigen Abschieds“, ließ Conny Bergmann einen eventuellen Einsatz für den TSV Niederndodeleben noch offen.

Einen abesonderen Appetitshappen gibt es am kommenden Sonntag in der Sporthalle des Einstein-Gymnasiums Magdeburg. Zur besten Mittagszeit um 12:00 Uhr laden die Frauen des BSV 93 Magdeburg den TSV Niederndodeleben zum Derby.

TSV: Scharioth, Suchan; Hirche, Sehls 3, Raue, Funke 3, Bange 7/4, Sprotte 2, Linda Umbusch, Samanta Umbusch 2, Klöppel 4, Brunne, Bergmann 3.
7m: TSV: 6/4, Halle: 2/1, Zeitstrafen: TSV: 5, Halle: 7
Schiedsrichter: Oliver Niedtner, Thomas Schüller, (Plauen)

TSV Frauen stutzen dem Tabellenführer die Flügel
Koweg Görlitz : TSV Niederndodeleben 27:29 (13:16)

Zum Spitzenspiel in der Mitteldeutschen Oberliga reisten die Frauen des TSV Niederndodeleben bei Sonnenschein zum Tabellenersten nach Görlitz. Symbolisch hielt der Sonnenschein für die Gäste aus der Börde bis zum Verlassen der Jahn-Sporthalle an, denn sie brachten dem bisher verlustpunktfreien Spitzenreiter die erste Saisonniederlage bei.

Die 240 Zuschauer in der Halle staunten nicht schlecht über den Feuerwehrstart des TSV Niederndodeleben. Nach drei Minuten stand ein 1:3 und kurz danach ein 3:7 (7.) an der Anzeigetafel. Fehlerlos und jeweils mit Torerfolg von allen Positionen lief das Spiel der Dodeleberinnen bis dahin perfekt. Das bestärkte das Team von Michael Funke darin, dass man den Gegner an diesem Tag packen könnte.
Zuspielfehler des TSV gaben den Gastgebern die Möglichkeit dagegen zu halten. Sie nutzten das zum 8:8 (15.) Ausgleich und sogar zur 11:9 (22.) Führung. Einen geschickten Heber von der rechten Außenposition brachte Josephin Klöppel zum 11:11 Ausgleich unter. Josephine Suchan steigerte sich zum rechten Zeitpunkt und ermöglichte ihren Vorderleuten das Konterspiel wieder in Gang zu setzen. Ina Funke und Desireè Sehls waren nach dem 13:13 (27.) für das aus Sicht des TSV positive 13:16 Halbzeitergebnis verantwortlich.

Die Frage war, ob die Frauen des TSV Niederndodeleben dem zu erwartenden Druck der Gastgeber mit der lautstarken Unterstützung der heimischen Kulisse weiterhin Paroli bieten würden.
Franziska Sprotte setzte sich mehrfach am Kreis durch und erreichte mit dem 14:19 (38.) den zunächst beruhigenden fünf Tore Vorsprung.  Die Gastgeber wehrten sich nach Kräften und hofften nach sechs erfolgreichen Angriffen und dem Ausgleich (21:21/46.) die Partie kippen zu können.
Die Gäste zeigten nun aber ihre gewachsene Cleverness und behielten den Kopf oben. Auch nach der Pressdeckung gegen Veronika Bange bzw. die auf die rechte Aufbauposition gewechselte Josephine Klöppel ließen sich die Dodeleberinnen nicht beeindrucken.
In der Halle kochte die Stimmung. Die konkurrierenden Trommlertruppen auf beiden Seiten sorgten für zusätzliche Emotionen. Zahlreiche Unterbrechungen und Unterweisungen der Schiedsrichter durch einen Vertreter der amtlichen Spielaufsicht – er war von der spielleitenden Stelle beauftragt – trugen nicht gerade zur Beruhigung auf der Platte bei.
Nach Ballgewinn 10 Minuten vor dem Ende spielte Ina Funke den Ball auf Desireè Sehls, die den Konter zum 22:24 vollendete. Auch nach zwei durch Veronika Bange sicher verwandelten 7m und einem erfolgreichen Fernwurf von Samanta Umbusch (23:27/54.) war die Partie noch nicht gelaufen. Die für die Begegnung angesetzten Schiedsrichter aus Sachsen verhängten gegen Josephin Klöppel und Franziska Sprotte Zeitstrafen. Das Funke-Team musste sich nun in doppelter Unterzahl beweisen. Die Görlitzerinnen nutzen diese Strafen zu zwei Toren (25:27/56.). Torfrau Sabine Scharioth parierte in dieser kritischen Phase Konter und klare Einschussmöglichkeiten der Gastgeber. Das 26:29 durch Josephin Klöppel anderthalb Minuten vor Ultimo war die schließlich die Entscheidung in dieser umkämpften und turbulenten Partie.
Mit dem Kreisel und dem Ruf „Auswärtssieg“ feierten die Spielerinnen des TSV Niederndodeleben den überraschenden Sieg gegen den Tabellenersten Koweg Görlitz.
„Meine Spielerinnen haben heute alles gegeben und in kritische Phasen clever reagiert. Der verdiente Sieg ist Ausdruck einer geschlossenen Mannschaftsleistung“, konstatierte ein zufriedener Trainer Michael Funke.
Am 7. April um 16:00 Uhr steigt das nächste Spitzenspiel der Mitteldeutschen Oberliga in der Wartberghalle. Der TSV könnte bei einem Sieg auf Tabellenplatz zwei springen.

TSV: Suchan, Scharioth; Hirche 1, Sehls 5, Raue, Funke 5, Bange 9/4, Sprotte 4, Samanta Umbusch 1, Klöppel 4.
7m: TSV: 4/4, Görlitz: 3/3, Zeitstrafen: TSV: 4, Görlitz: 6
Schiedsrichter: Felix Henker, Stefan Schirmacher (HV-Sachsen)       

Glücklicher Sieg gegen Aufsteiger Dessau-Roßlau
Dessau-Roßlauer HV : TSV Niederndodeleben 16:17

G
ewonnen ist gewonnen, war das positive Fazit der Gäste aus der Börde am Samstag in der Anhalt-Arena Dessau. An manchen Tagen läuft eben nichts, wobei diese Feststellung den Angriff des TSV betrifft. Der knappe Sieg ist im Gegensatz dazu der guten und stabilen Abwehr mit Torfrau Sabine Scharioth als Fels in der Brandung zuzuschreiben.

Die ersten zehn Minuten gelang den Angreiferinnen des TSV auf Grund zahlreicher Zuspielfehler und Ballverluste gar nichts. Die Gastgeber führten folgerichtig 2:0. Dann gelangen fünf Angriffe mit Torerfolgen zum 3:5 (16.) und die Fans hofften jetzt auf klarere Verhältnisse. Aus der Aufbaureihe kam aber nach wie vor wenig Gefahr. Insofern war man froh, dass Franziska Sprotte einen 7m zum 6:6 (26.) sicher verwandelte und Ina Funke eine Sekunde vor dem Halbzeitsignal einen Konter erfolgreich zum 6:7 abschließen konnte.

In der zweiten Hälfte blieb es eng. Lediglich in der 42. Minute nutzte Desireè Sehls nach ihrem Ballgewinn den Konter zu einem Zweitorevorsprung 12:14 (42.). Aber auch danach registrierten die Zuschauer wieder den Gleichstand (15:15 / 50.). Acht Minuten fiel auf beiden Seiten kein Tor; es war nun ein Kampfspiel in dem sich die Schiedsrichter dem schlechten Niveau des Spiels anpassten und mit vielen unverständlichen Entscheidungen auf beiden Seiten Achselzucken und Kopfschütteln auslösten.
Zwei Minuten vor Ultimo – es passte zu diesem Siel – vergab der Gast auch noch einen 7m. Am Ende konnte man froh sein, dass Franziska Sprotte – an diesem Tag beste Torwerferin des TSV – den fälligen 7m nach Foul an Jo-Ann Brunne sicher im Tor der Dessauerinnen zum glücklichen 16:17 (59.) unterbrachte.
„Auch ein solcher Spiel muss man bei den engen Spielständen und dem damit verbundenen Druck erstmal gewinnen können“, wertete Trainer Michael Funke die Begegnung und bescheinigte seinen Frauen den dazu notwendigen Kampfgeist.

TSV: Scharioth, Suchan; Hirche 1, Sehls 3, Raue, Funke 3, Bange 3/1, Sprotte 4/2, Klöppel 2, Brunne 1.
7m: TSV: 6/3, Dessau: 3/3, Zeitstrafen: TSV: 3, Dessau: 4
Schiedsrichter: David Große (Nordhausen), Maik Hornuff (Stendal)

TSV Minikader überrascht mit maximalem Erfolg

TSV Niederndodeleben : HC Burgenland 29:20 (15:10)

Von Ulrich Kunkel

Im Spiel des Dritten und des Vierten der Mitteldeutschen Oberliga waren die Voraussetzungen für das Team der Heimsieben alles andere als gut, denn man musste notgedrungen die Begegnung mit nur sechs Feldspielerinnen antreten. Damit war von vornherein klar, dass es eine Kraftfrage war, die sechzig Minuten auf gewohntem Spielniveau durchstehen zu können.
„Wir brauchen heute einfache Tore. Und vor allem: verwandelt Eure Chancen sicher!“, war die Forderung von Coach Michael Funke vor der Partie. Vorsorglich hatte Josephine Suchan neben dem Torfrautrikot auch ein Spielertrikot parat, um im Fall eines Ausfalls einer Feldspielerinn einzuspringen zu können.

Die Frauen des TSV Niederndodeleben spielten von Beginn an konzentriert in Abwehr und Angriff. Mit vorgezogener 5:1 Deckung schränkte Desireè Sehls die Wirkung von Burgenlands bester Torschützin Stiskall ein. Die Abwehr stand gut und was dennoch durchkam parierten mehrfach (Quote 39 %) die glänzend aufgelegten Torfrauen Josephine Suchan und Sabine Scharioth.

Über die Zwischenstände 4:2 und 6:3 (10.) durch die auf der mittleren Aufbauposition Regie führende Conny Bergmann bauten die TSV Frauen ihren Vorsprung weiter aus. Das brachte Ruhe und Sicherheit in die Aktionen auch im Hinblick auf die notwendigen Kraftreserven für die zweite Spielhälfte. Die diesmal auf der rechten Außenposition aufgebotene Veronika Bange hatte bis zum beruhigenden 15:10 Halbzeitstand ihre glänzende Form mit acht Treffern unterstrichen.
Mit der gleiche Toranzahl in der 2. Halbzeit katapultierte sie sich nach diesem Spieltag an die Spitze der Torschützinnen in der Mitteldeutschen Oberliga.

Verständlich, dass die Dodeleberinnen die Pausendauer maximal ausreizten, ehe die routinierten und sicher leitenden Schiedsrichter Oliver Niedner und Thomas Schüller die zweiten dreißig Minuten freigaben.
Fünf Minuten nach Wiederanpfiff setzte sich Jo-Ann Brunne energisch am Kreis durch und erhöhte mit ihrem dritten von insgesamt fünf Toren den Vorsprung auf 20:12. Mitte der 2. Hälfte merkte man schon, dass Kraft und Konzentration beim Gastgeber logischerweise etwas nachließen. Dennoch nutzten TSV Frauen konsequent ihre Chancen. In Überzahl – die Torhüterin von Burgenland war gegen eine Feldspielerin gewechselt – gelang Franziska Sprotte nach abgewehrtem Ball das spektakuläre 23:15 ins leere Tor der Gäste. Auf 24:19 (55.) verkürzte Burgenland noch einmal ehe Ina Funke mit dem 27:20 drei Minuten vor Ultimo die endgültige Entscheidung sicherte. Torfrau Josephin Suchan kam mit ihrem Spielertrikot nun noch auf der Linksaußenposition zum Einsatz. Conny Bergmann gelang trotz Unterzahl des TSV eine Sekunde vor Schluss der 29:20 Endstand.

Noch auf der Platte nahm Trainer Funke sein Team zusammen und lobte die disziplinierte Leistung mit wenig Fehlern und einer hohen Torwurfeffektivität. „Trotz der leeren Reservebank haben wir 60 Minuten im Angriff Druck gemacht und in der Abwehr gut gestanden.“
Nach vierwöchiger Pause geht es für die Frauen des TSV Niederndodeleben mit zwei Auswärtsbegegnungen in Dessau und Görlitz weiter ehe am 7. April das nächste Heimspiel gegen Halle stattfindet

TSV: Suchan, Scharioth; Sehls, Funke 3, Bange 16/6, Sprotte 1, Brunne 5, Bergmann 4.
7m: TSV: 7/6, Burgenland: 5/3, Zeitstrafen: TSV: 2, Burgenland 4, Rote Karte Schulz (59.)
Schiedsrichter: Oliver Niedner, Thomas Schüller.

TSV Frauen holen Auswärtspunkt

HSV Apolda 1990 : TSV Niederndodeleben 32:32 (15:16)

Von Ulrich Kunkel

Die bisherige Bilanz des Tabellenletzten HSV Apolda waren bis auf eine Ausnahme negativ mit deutlichen Niederlagen. Insofern war die Zielstellung der Gäste aus der Börde trotz des eingeschränkten Kaders klar auf Sieg ausgerichtet. Im Verlauf der Begegnung stellte sich im Sportpark Apolda allerdings ein ganz anderer Gegner vor als noch beim 17:31 Heimsieg des TSV in der Wartberghalle.

Bis Mitte der ersten Hälfte führte der TSV Niederndodeleben stets knapp mit einem Tor (2:3, 8:9/ 14.) ehe die Gastgeber in der 18. Minute durch Anne Breitschuh 11:9 (18.) in Führung gingen. Sie gehört zu den 4 Spielerinnen, die der HSV Apolda von der zweiten Vertretung des Deutschen Meisters Thüringer HC geholt hat und die am Ende für 25 der 32 Gegentore verantwortlich zeichneten.
Veronika Bange sorgte fünf Minuten vor der Pause in gewohnter Manier aus dem Rückraum für den 14:14 Ausgleich. Eine Sekunde vor dem Halbzeitpfiff konnte Jo-Ann Brunne einen Konter erfolgreich zur 15:16 Führung für den TSV abschließen.  Zu diesem Zeitpunkt war klar, dass ein Punktgewinn gegen den Gastgeber ohne Kampf und Konzentration schwer werden würde, noch zumal  die unverständliche Schiedsrichteransetzung von 2 Thüringern durch ihre teilweise nicht nachvollziehbaren Entscheidungen zusätzliche Brisanz ins Spiel und Trainer Funke nach mehrfacher Kritik die Gelbe Karte brachten.

Das Team aus der Börde startete nach Tor von Josephin Klöppel mit 15:18 (33.) in die zweite Hälfte und behauptete auch die knappe Führung von 20:22 (40.). Ein größerer Vorsprung gelang den Gästen nicht, weil „der Mittelblock in der Abwehr diesmal nicht die gewohnte Stabilität“ zeigte, konstatierte Co Trainerin Mandy Mainka das Manko ihrer Mannschaft an diesem Tag.
Ein grobes Foul an Veronika Bange (43.) mit notwendiger Behandlung auf der Platte zog keine Strafe nach sich. Auch zwei abgepfiffene Vorteilssituationen und Schrittfehler mussten die Dodeleberinnen achselzuckend schlucken, spielten aber ohne technische Fehler weiter. Josephin Suchan parierte in dieser Phase mehrere Würfe des Gegners und hielt ihre Mannschaft 24:26 (50.) im Rennen.
Die letzten Minuten der Auseinandersetzung verlangten den Spielerinnen des TSV Niederndodeleben starke Nerven ab. Die Schiris verhängten nach Abwehraktionen am Kreis vier 7m in Folge, die die ehemalige THC-Akteurin Wendland (insgesamt 13 Tore) zum 28:28 (56.) verwandelte. 
Positiv, dass trotz der jetzt hohen Drucksituation die Dodeleberinnen immer wieder mit spielerischen Mitteln und Toren von Josephin Klöppel, Ina Funke und Jo-Ann Brunne den Ein-Tore-Vorsprung bis zum 32:31 (59.) sicherten. Eine halbe Minute vor Ultimo durfte Apolda schließlich erneut zum 7m antreten und den Treffer 32 markieren.

Trainer Michael Funke nahm noch auf der Platte seine enttäuschten Spielerinnen zusammen und bewertete unter dem Strich die Auseinandersetzung nicht negativ:“ Sicher hätten wir hier auch 2 Punkte mitnehmen können. Aber mit unserem reduzierten Kader haben wir letztlich nicht verloren und auswärts einen Punkt erkämpft“.

TSV: Scharioth; Suchan; Hirche, Raue, Funke 4, Bange 14/4, Klöppel 6, Brunne 7, Bergmann 1.
7m: TSV: 4/3, Apolda: 7/7, Zeitstrafen: TSV: 2, Apolda: 4
Schiedsrichter: Johannes Rodolf, Christian Wagner (Thüringer HV)

TSV Frauen nach erkämpften Sieg mit Platz 2 belohnt
TSV Niederndodeleben : HC Riesa/Oschatz 32:28 (16:15)

In der hart umkämpften Spitzenpaarung der Mitteldeutschen Oberliga mussten die Frauen des TSV Niederndodeleben bis zum Ende vollen Einsatz zeigen, um die Vorgabe ihres Trainers  „ gegen den Gegner haben wir noch etwas gut zu machen“ erfolgreich umzusetzen. Erst in den letzten Minuten musste sich der Vierte der Tabelle gegen den Dritten geschlagen geben. Da der bisher punktgleiche Tabellenzweite Halle-Neustadt in Rückmarsdorf nach einem Unentschieden 1 Punkt verlor, steht die Mannschaft des TSV Niederndodeleben nun Platz zwei.

Zahlreiche Fehlern des Gastgebers am Anfang der Begegnung nutzten die Gäste konsequent zum 1:3 (3.) und 6:9 (12.). Erst sechs Minuten vor der Halbzeit egalisierten die Dodeleberinnen das Ergebnis zum 13:13 und schafften kurz vor der Pause die knappe 16:15 Führung durch ein Tor der erstmals für den TSV spielenden Jo-Ann Brunne von der linken Aufbauposition.
Auch in der zweiten Hälfte konnte sich keine Mannschaft einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Die Härte in Spiel nahm zu. Ein Ausdruck dafür sind die 6 Zeitstrafen und 2 Disqualifikationen, die Schiedsrichterinnen Arite Hatmann und Linda Berndt gegen die Gäste aus Oschatz verhängten. Es war klar, dass das Spiel der Gäste immer wieder auf die in der Torschützenliste der Mitteldeutschen Oberliga mit Abstand führenden Josephine Hessel ausgerichtet war. Dem begegnete Trainer Michael Funke mit der in der Deckung vorgezogenen Desireè Sehls, die ihre Sache gut löste und der RIO-Rückraumschützin nur vier Tore in der 2. Halbzeit erlaubte.
Das Team aus Sachsen hielt lange mit und ging sogar mit 21:23 (42.) in Führung. Auch das 27:24 (48.) nach vollendetem Konter durch Linda Umbusch brachte keine Ruhe für die Gastgeber. Sieben Minuten vor Ultimo stand ein 28:28 an der Anzeigetafel.
Ein abgewehrter Wurf auf das TSV Tor nutzte Anika Hirche zum Konter und brachte den Ball erfolgreich von der linken Außenposition zum 29:28 unter. Nach Foul an Ina Funke verwandelte Veronika Bange den fälligen 7m und setzte kurz vor dem Abpfiff mit Fernwurf zum  32:28 auch den Schlusspunkt in diesem spannenden und umkämpften Spiel.
„Es war wichtig, dass meine Mannschaft bis zum Schluss die Konzentration hoch gehalten hat. Die Gäste haben uns heute alles abverlangt. Bei weniger Fehlern hätten wir das Spiel eher entscheiden können. Ein Grund dafür sind aber auch die Bedingungen im Training, die -berufsbedingt - kaum ein geschlossenes Mannschaftstraining ermöglichen“, das Fazit von Coach Michael Funke. 

TSV: Suchan, Scharioth; Hirche 2, Wilke, Sehls 5, Raue, Pätzold, Funke 6, Bange 12/5, Sprotte 1, Linda Umbusch 2, Samanta Umbusch, Klöppel 3, Brunne 1.
7m: TSV: 6/5, RIO: 3/3, Zeitstrafen: TSV: 1, RIO: 6, 2 Disqualifikationen
Schiedsrichter Linda Berndt, Arite Hartmann (HVH Kamenz)

Im Vorspiel gewann in der Nordliga die B-Jugend des TSV Niederndodeleben 19:14 gegen TuS Magdeburg -Neustadt und ist damit Tabellenführer. Nach der Oberliga gewann die 2. Vertretung des TSV in der Landesliga die Begegnung gegen den ehemaligen Verein von Jo-Ann Brunne, dem HC Salzland 25:17. Für den Handball-Leistungsstützpunkt TSV Niederndodeleben also ein sehr erfolgreicher Handballtag.

TSV Frauen starten mit sicherem Sieg ins neue Jahr

TSV Niederndodeleben : SC Hoyerswerda 30:23 (18:10)

Von Ulrich Kunkel

Nach fast zweimonatiger Pause beginnt nächste Woche die Mitteldeutsche Oberliga wieder mit dem Punktspielbetrieb. Die Frauen des TSV Niederndodeleben durften am Sonntag in der Wartberghalle schon eine Woche früher ran. Auf dem Programm stand das Nachholspiel gegen den SC Hoyerswerda. Für die Teams der Liga bedeuten die Pausen - bedingt durch die starke Reduzierung der Staffel auf zehn Mannschaften – sich möglicht schnell wieder in den Wettkampfrhytmus hineinzufinden.

Der Heimsieben gelang das trotz einiger Ausfälle im Kader ganz gut. Bis Mitte der zweiten Halbzeit spielten die Frauen des TSV quasi  fehlerlos einen  deutlichen Toreabstand (28:14/43.) heraus ehe der von Trainer Funke kritisierte Schlendrian in der Deckung und zum Teil auch im Angriff einzog.Die nie aufgebenden und mit nur acht Feldspielerinnen angereisten Gäste nutzten das zur Resultatsverbesserung und einem 2:9 in der restlichen Spielzeit.

Der Sieg in der Wartberghalle war von Anfang an nicht gefährdet. Vom 7:4 (10.) durch Franziska Sprotte zog der TSV mit ihrem bis dahin vierten Tor von Desireè Sehls (insgesamt 8 Tore) auf 11:5 (16.) davon. Das schnelle Spiel nach vorn klappte, die Deckung einschließlich der Torfrauen stand sicher und so war der Halbzeitstand von 18:10 folgerichtig

In der zweiten Hälfte erhöhte die wieder einmal beste Torschützin des TSV Veronika Bange ihre Bilanz aus der 1. Halbzeit von 5 auf 11 Tfeffer. Insgesamt ein faires Spiel; allerdings hatten wohl die Schiedsrichterinnen Pollmer und Rößler zu wenig der laufenden WM-Spiele und dortigen Schiedsrichterentscheidungen gesehen, sonst hätten sie einige klare Fouls am Kreis konsequenter geahndet.„Bis auf die letzte Viertelstunde war der Auftakt 2019 ok. Am nächsten Samstag gegen die HSG Riesa/Oschatz haben wir noch etwas gutzumachen“, war der Apell von Michael Funke an sein Team.

TSV: Suchan, Scharioth; Hirche 2, Wilke, Sehls 8, Raue 1/1, Pätzold, Funke 3, Bange 11/3, Sprotte 1, Linda Umbusch, Samanta Umbusch, Klöppel 3, Bergmann 1.
7m: TSV:6/4, Hoyerswerda: 4/4, Zeitstrafen: TSV:1, Hoyerswerda 4
Schiedsrichter: Linda Pollmer, Melissa Rößler (SC Markranstädt)     

Sicherer Sieg beim Aufsteiger

HSG Rückmarsdorf : TSV Niederndodeleben 28:35 (16:21)

Von Ulrich Kunkel

Zu ihrem letzten Auswärtsspiel 2018 mussten die Frauen des TSV Niederndodeleben zum Aufsteiger nach Rückmarsdorf reisen. Diesmal wurden sie von einer größeren mit weihnachtlichem Outfit ausgestatteten Fangruppe begleitet, die sich am Ende mit der Mannschaft über einen sicheren Auswärtssieg freuen konnte.
In das Zehner-Aufgebot hatte Trainer Michael Funke diesmal die B-Jugendspielerin Frederike Raue aufgenommen. „Rike“ war natürlich vor ihrem Ersteinsatz in der Oberliga etwas aufgeregt, konnte aber am Ende mit ihrem Einstand und zwei Toren von der Kreismitte voll zufrieden sein.

Nach 2:3 und 3:5 erzielte Josehin Klöppel in der 8. Minute von der rechten Außenposition mit ihrem zweiten Tor (insgesamt 9) einen etwas größeren Vorsprung (4:7). Die Deckung der Gäste stand gut und konnte sogar vier Ballgewinne in der ersten Hälfte verbuchen. Einen davon nutzte Conny Bergmann selbst per Konter zum 8:13 (17.).  Mit wenigen Fehlern, schnellem Spiel nach vorn und diesmal wieder deutlich mehr Tore von den Außenpositionen stand es zur Halbzeit 16:21.
Auch in der zweiten Halbzeit hatten die Gastgeber dem Kombinationsspiel des TSV nur wenig entgegenzusetzen. Veronika Bange und Josephin Klöppel teilten sich die Torausbeute bis zum 19:26 (39.). Eine Viertelstunde vor Ultimo schickte Trauner Funke dann Frederike Raue auf die Platte. Über die Spielstände 25:29 (46.) und 25:31 (53.) durch Desireè Sehls war es jeweils Ina Funke, die – selbst Gefahr aus dem Rückraum ausstrahlend - Frederike Raue am Kreis den Ball servierte. Die verwandelte sicher und steht für die Gästetreffer 33 und 34 im Spielprotokoll
„Trotz des Fehlens einiger Spielerinnen haben wir eine ordentliche Partie geboten und unser Konzept aus einer sicheren Abwehr heraus zu agieren umgesetzt“, war Trainer Funke zufrieden. 
Wahrscheinlich war das für den TSV Niederndodeleben das letzte Spiel in diesem Jahr, denn die Partner Hoyerswerda und Niederndodeleben haben – vorbehaltlich der Bestätigung durch den Verband - der Spielverlegung des Heimspiels vom 9. Dezember auf den 15. Januar 2019 bereits zugestimmt.

TSV: Suchan, Scharioth; Wilke 3, Sehls 5, Raue 2, Funke 6, Bange 6, Sprotte 2, Klöppel 9, Bergmann 2.
/m: TSV: 1/0, Rüchmarsdorf: 2/2, Zeitstrafen: TSV: 3, Rückmarsdorf: 1.
Schiedsrichter: Sascha Hauke, Christian Lindig (Saalfeld/Könitz)

Derby im Frauenhandball geht klar an Niederndodeleben

TSV Niederndodeleben : BSV 93 Magdeburg 27:21 (11:9)

Von Ulrich Kunkel

Die Derbys der beiden benachbarten Teams aus der Mitteldeutschen Oberliga sind immer spannende Begegnungen mit besonderer Motivation. So war es auch am Sonntag in der Wartberghalle, wo beide Seiten mit akustischem Paukengeleit gleichstark ausgestattet waren. Es herrschte also eine derbywürdige Stimmung beim Spiel des Dritten gegen den Vierten der Oberliga.

Der BSV 93 Magdeburg hatte am letzten Wochenende im Heimspiel gegen den Vorjahresmeister HC Burgenland verloren, der TSV Niederndodeleben auswärts beim Tabellenzweiten HC Union-Halle Neustadt zwei Punkte eingefahren.
Wobei in der Staffel der Mitteldeutschen Oberliga an einigen Ergebnissen festzustellen ist, dass die Mannschaften häufig Probleme haben die Wettbewerbe mit ihren Standardbesetzungen zu absolvieren. Der Grund ist häufig job- oder ausbildungsseitig und auch durch Verletzungen bedingt.
Das bringen Verantwortliche der Mannschaften vermehrt zum Ausdruck.

Die Derbykonkurrenten konnten – bis auf eine Ausnahme – mit voller Truppe antreten. Die Ausnahme ist die in den ersten Spielen des TSV beste Torwerferin Anne Pätzold. Ihre aus dem Spiel gegen Burgenland resultierende Verletzung ist als Kreuzbandriss diagnostiziert. Trainer Michael Funke kann sie demnach langzeitig nicht einsetzen.

Die Dodeleberinnen führten schnell 3:0 (3. Minute) ehe der BSV 93 auf 5:3 und später 6:4 (13.) – davon dreimal durch Lisa Hoffmann - verkürzen konnte. Das Weglassen klarer Einschussmöglichkeiten seitens der Gastgeber war Schuld daran, dass es mit 8:7, 10:9 bis zur Halbzeitpause (11:9) eng blieb.

Zwei erfolgreich von Josephin Klöppel abgeschlossene Konterbrachten die 13:9 (34.) Führung für die Heimsieben. Viel umjubelt von Zuschauern und den TSV Spielerinnen das für Desireè Sehls nach einigen Fehlversuchen erlösende 14. Tor für den TSV. Trotz Tuchfühlung des BSV 93 (16:13/39.) hatte man nicht den Eindruck, dass sich die Dodeleberinnen das Spiel aus der Hand nehmen lassen. Nach Fouls an Josephin Klöppel und Anika Wilke verwandelte Veronika Bange die fälligen 7m gewohnt sicher zum 19:15 (43.). Nach Ballgewinn auf der vorgezogenen Abwehrposition erledigte Desireè Sehls dann selbst das beruhigende 20:15 eine Viertelstunde vor Ultimo.
Auch die unmittelbar danach genommene Auszeit von Gästetrainer Frank Eckstein änderte nichts am aus Sicht des TSV positiven Verlaufs der Begegnung. Über das 25:18 (55.) konnte das Team von Michael Funke letztlich einen ungefährdeten 27:21 Derbysieg konstatieren.
„Meine Spielerinnen haben die taktischen Vorgaben in der Abwehr und im Angriff heute gut umgesetzt und das Spiel sicher gestaltet.“, ließ Trainer Funke nach dem Spiel verlauten.

Im Spielplan der Mitteldeutschen Oberliga gibt es auf Grund der auf 10 Teams reduzierten Staffel nun eine längere Pause, ehe der TSV Niederndodeleben beim Aufsteiger HSG Rückmarsdorf antreten muss. Am 9. Dezember 16:00 Uhr ist dann in der Wartberghalle das letzte Spiel in 2018 gegen SC Hoyerswerda.

TSV: Suchan, Scharioth; Hirche 1, Wilke 1, Sehls 2, Baudis 1, Funke 1, Bange 9/3, Sprotte 1, Linda Umbusch 2, Samanta Umbusch 4, Klöppel 5.
BSV 93: Schäfer, Schache, Ribnitz; Hermes 4, Schaake 1, Priesing 1, Handel, Gottschalk, Martinez 1, Reißberg 6, Hoffmann 8, Rips.
7m: TSV:3/3, BSV 93: 3/3, Zeitstrafen: TSV: 1, BSV 93: 6
Schiedsrichter: Max Nottrodt, Johannes Rudolf, (Mühlhausen, Altenburg)

TSV Frauen erkämpfen Sieg beim Tabellenzweiten

SV Union-Halle-Neustadt II : TSV Niederndodeleben 22:23 (13:12)

Von Ulrich Kunkel

Freude und Erleichterung bei Spielerinnen und Verantwortlichen nach dem knappen aber verdienten Auswärtssieg in der Hallischen Erdgas Arena. Nach der Heimniederlage vom letzten Wochenende hatten sich die Frauen des TSV Niederndodeleben Wiedergutmachung auf die Fahne geschrieben und setzten das mit guter Moral und Kampfgeist am Ende auch um.

Mit sicherem Spiel ohne Fehler schlossen die Dodeleberinnen ihre Angriffe in der ersten Viertelstunde der Begegnung erfolgreich ab und sicherten sich damit die knappe Führung (3:5 /6:8).
Auf Hallenser Seite war es immer wieder die Ex-Haldensleberin Schmitz die bis dahin mit fünf Toren – davon zwei 7m -  dem Gastgeber den Anschluss sicherte. Konsequent nutzten die Unionspielerinnen dann zwei Fehler der Gäste zur 9:8 Führung (17.) und nach parierten Bällen mittels zweier Konter das 11:9. Nach Foul an Josehin Klöppel und Linda Umbusch verwandelte Veronika Bange die fälligen 7m zum 12:13 Halbzeitstand.

Veronika Bange und Ina Funke egalisierten in der 36. Minute mit Fernwurf und einem Tor vom Kreis den zwischenzeitlichen Rückstand zum 15:15. Die TSV Frauen behielten auch nach erneutem Rückstand (15:17) den Kopf oben und glänzten mit erfolgreichen Abschlüssen. Zweimal Samanta Umbusch, Linda Umbusch nach schnellem Zuspiel an den Kreis und Veronika Bange nach 7m erspielten eine scheinbare Vorentscheidung zum 17:19 (43.). Aus Sicht der Gäste folgte dann aber eine Phase in der man den Sack nicht zubinden konnte, weil einfach kein Tor gelang.
Trainer Michael Funke blieb dennoch bei seiner Linie die verletzte Anne Pätzold im Hinblick auf das bevorstehende Derby am nächsten Wochenende gegen den BSV 93 Magdeburg noch zu schonen.
Halles Trainer schickte Schmitz wieder ins Rennen, die dann auch mit zwei Treffern den 20:20 Ausgleich (52.) markierte. Fünf Minuten vor dem Abpfif (21:21) nutzte Trainer Funke seine Auszeit, um seine Spielerinnen noch einmal für den Schlussakkord einzustimmen. Ina Funke war es schließlich, die mit energischem Durchspiel am Kreis und einem Gewaltschuss ins obere rechte Eck das umjubelte 23:22 (59.) erzielte. In Unterzahl gelang den Gastgebern dann nichts mehr.
„Motivation und Willen haben gestimmt. Meine Mannschaft hat sich heute belohnt. Allerdings hätten wir bereits Mitte der zweiten Halbzeit den Sieg sichern können.“, schätzte Trainer Funke das Geschehen ein.

TSV: Suchan, Scharioth;  Wilke 2, Funke 5, Bange 8/3, Sprotte, Linda Umbusch 2, Samanta Umbusch 4/1, Klöppel 2, Hirche, Pätzold.
7m: TSV: 5/4, Halle: 4/4, Zeitstrafen: TSV: 3, Halle: 2.
Schiedsrichter: Oliver Niedtner, Thomas Schüller, (SV 04 Plauen)

Empfindliche Heimschlappe in der Wartberghalle

TSV Niederndodeleben : Koweg Görlitz 23:29 (9:10)

Von Ulrich Kunkel

Eine derbe Heimniederlage musste das Team von Trainer Michael Funke gegen den ungeschlagenen Tabellenführer der Mitteldeutschen Oberliga Koweg Görlitz einstecken. Das klare Ergebnis täuscht über den Spielverlauf allerdings etwas hinweg, denn der TSV Niederndodeleben hatte es durchaus in der eigenen Hand ein besseres Ergebnis zu erzielen, ließ aber in der entscheidenden Phase die notwendige Cleverness und Spielqualität vergessen.
Denn zehn Minuten vor dem Ende hatte Samanta Umbusch noch das 21:21 markiert; anschließend gelang der Heimsieben im Angriff und in der Abwehr dann aber gar nichts mehr. Die Gäste dagegen warfen 7 Tore in Folge und überrannten die Dodeleberinnen zum vorentscheidenden 21:28.

Bis dahin hatten die Frauen des TSV Schwächephasen immer wieder ausgleichen können. So hatte man bereits in der ersten Hälfte nach der 7:5 Führung (14.) den 7:10 Rückstand (28.) bis zur Halbzeit wieder korrigieren können. Besonderen Anteil daran hatte Torfrau Sabine Scharioth mit einigen Glanzparaden. Die Funke Sieben musste gegen den Tabellenführer ohne ihre in den ersten Spielen beste Torschützin Anne Pätzold auskommen, die aus dem Spiel gegen Burgenland noch verletzt ist.

Fehler und unnötige Ballverluste des TSV anfangs der zweiten Halbzeit nutzten die Görlitzerinnen zum respektablen 11:16 (36.) Vorsprung. Seitens der Gastgeber waren Kreisanspiele Mangelware. So kam die sonst treffsichere Anika Wilke nicht wie gewohnt zum Zug.
Mit kämpferischem Einsatz und Gewaltwürfen sorgten Veronika Bange, Samanta Umbusch und Josephin Klöppel aus der zweiten Reihe aber innerhalb von 7 Minuten für den 16:16 Gleichstand. Fans und Zuschauer freuten sich über den unbedingten Siegeswillen in dieser Phase.  Eine durchaus spannende Begegnung mit offenem Ausgang bis zum erwähnten 21:21 (50.). Schade, dass die Dodeleberinnen dann völlig von der Rolle kamen und enttäuscht eine bittere 23:29 Heimniederlage quittieren mussten.
„Verlauf und Ergebnis der Begegnung haben uns gezeigt, dass wir noch hart im Training arbeiten müssen“, meinte TSV Trainer Funke.

TSV: Scharioth, Suchan; Wilke, Sehls, Baudis, Pätzold, Funke 3, Bange 9/2, Sprotte 2, Linda Umbusch 1, Samanta Umbusch 4, Klöppel 3, Bergmann 1.

7m:TSV: 2/2, Görlitz: 2/2; Zeitstrafen: TSV: 3, Görlitz: 3,
Schiedsrichter: Tino Franke, Thomas Perll, (HVSA) 

TSV Niederndodeleben mit Pflichtsieg gegen Dessau/Roßlauer HV

TSV Niederndodeleben : Dessau/Roßlauer HV 30:20 (14:10)

Von Ulrich Kunkel

Im Gegenteil zur letzten verlorenen Auswärtsbegegnung in Riesa hatte Trainer Michael Funke diesmal gegen den Aufsteiger aus der Sachsen-Anhalt Liga fast alle Spielerinnen an Bord. Eine wesentliche Voraussetzung, um wieder einen Sieg in der Wartberghalle einzufahren.
Das gelang letztlich deutlich, wenn auch am Anfang bereits unnötige Fehler, ein vergebener 7m, ein erfolgloser Konter und ein Pfostenwurf ein besseres Ergebnis verhinderten. So stand es nach acht Minuten lediglich 2:2. Beim 5:2 (11.) schien die Bremse gelöst, aber die Dessauerinnen setzten sich immer wieder energisch am Kreis durch und erreichten durch ihre beste Torschützin Julia Frenz sogar den 8:8 Ausgleich (22.). Am positiven 14:10 Halbzeitergebnis hatte Torfrau Josephine Suchan mit zahlreichen parierten Bällen ihren Anteil.
In der zweiten Hälfte setzte Sabine Scharioth die solide Leistung im Tor des TSV fort und verhinderte sogar einen 7m Erfolg der Gäste. Zahlreiche Ballgewinne in der Abwehr und das Konterspiel der Gastgeber lief jetzt besser. Dreimal in Folge war es Ina Funke, die die Steilangriffe des TSV erfolgreich zum 20:12 (37.) abschloss.

Anne Pätzold versuchte nach ihrer noch nicht endgültig ausgeheilten Verletzung aus dem Burgenlandspiel wieder mitzumischen, musste aber bereits Mitte der zweiten Hälfte nach einer Kollision mit der Dessauer Abwehr wieder passen. Über 24:15 (47.) durch Linda Umbusch und 26:18 (53.) durch Veronika Bange beteiligten sich in der Begegnung alle TSV Aktiven am 30:20 Erfolg gegen den Tabellensiebten und um den Klassenerhalt kämpfenden Gäste.

„Das Ergebnis geht in Ordnung. Bei etwas mehr Konzentration im Abschluss hätten wir noch einige Tore mehr verbuchen können“, meinte Trainer Michael Funke nach dem Abpfiff.

Volle Konzentration wird am nächsten Sonntag um 15:00 Uhr in der Wartberghalle nötig sein, um gegen den bisher verlustpunktfreien Tabellenersten Koweg Görlitz ebenfalls zu punkten.

TSV: Suchan, Scharioth;  Wilke 3, Sehls, Baudis 2, Funke 5, Bange 6/1, Sprotte 2/2, Linda Umbusch 2, Samanta Umbusch 3, Klöppel 2, Bergmann 2, Pätzold 3/3.
7m: TSV: 8/6, Dessau: 7/6, Zeitstrafen: TSV:1, Dessau: 3
Schiedsrichter: Frank Becker, Sven Seltmann (HV Grüna, HC Glauchau/Meerane)

 

Deutliche Niederlage der TSV Frauen in Riesa

HSG Riesa/Oschatz : TSV Niederndodeleben 38:27 (19:12)

Von Ulrich Kunkel

Die auf Wunsch von RIO (Riesa/Oschatz) vorgenommene Spielverlegung war im Rückblick keine gute Entscheidung, denn die Mannschaft von Coach Michael Funke musste auf zahlreiche Stammspielerinnen berufsbedingt verzichten. Dank der Unterstützung aus der 2. Vertretung des TSV Niederndodeleben reisten die Gäste mit einer zumindest zahlenmäßig spielfähigen Mannschaft nach Riesa. Allerdings konnte die beste Torschützin der vergangenen Spiele Anne Pätzold nur für Strafwürfe vom 7m Punkt aufgeboten werden und fehlte in der Aufbaureihe; eine Folge der Verletzung beim spielentscheidenden letzten Tor gegen Burgenland. Auch Torfrau Josephine Suchan ging gesundheitlich gehandicapt ins Spiel und musste zweitweise durch Einsatz einer Feldspielerinn entlastet werden. Keine guten Voraussetzungen also für die Auseinandersetzung mit dem RIO-Team.

Dennoch starteten die Dodeleberinnen gut, beantworteten Tore der Gastgeber immer wieder durch den Ausgleich und drehten deren 7:5 Führung (12.) sogar in das 10:11 (20.). Das war die einzige Führung des TSV im Spiel. Danach nutzten die Gastgeber parierte Fernwürfe des TSV Niederndodeleben ihrerseits durch Konter und Kreisanspiele zur klaren 19:12 Halbzeitführung.

Den Vorsprung von RIO aus der ersten Hälfte konnten die nie aufgebenden Gäste lediglich mal auf fünf Tore verkürzen (22:27/46.). Die Angriffsbemühungen der TSV Frauen kostete Kraft, denn die Gastgeber waren in der Abwehr nicht gerade zimperlich (8 Zeitstrafen und eine Disqualifikation). So hatte Physiotherapeutin Nadine Richter häufig Verletzungen auf der Platte zu kurieren.
Die Gastgeber nutzten die Möglichkeit der Stunde dann konsequent zum klaren 38:27.

„Am Ergebnis ist zu erkennen, dass uns heute unser Mittelblock insbesondere in der Abwehr gefehlt hat. Wenn alle wieder an Bord und fit sind wird sich mein Team wieder erfolgreich präsentieren“, wertet Coach Michael Funke die Ausnahmesituation mit Blick nach vorn.

TSV: Suchan; Hirche 1, Wilke 5, Nolde 3, Baudis, Funke 2, Bange 9/2, Zimmermann, Klöppel 4, Pätzold 3/3.
7m: TSV: 7/5, RIO: 2/2, Zeitstrafen: TSV: 5, RIO: 8, 1 Rote Karte
Schiedsrichter: Oliver Niedner, Thomas Schüller. 

 

TSV-Frauen erkämpfen Auswärtssieg gegen Meister Burgenland

HC Burgenland : TSV Niederndodeleben 27:29 (12 : 13)

Von Ulrich Kunkel

Der HC Burgenland hatte in der Vorsaison als Meister auf Grund der teilweisen Neuformierung der Mannschaft auf den Aufstieg in die 3. Liga verzichtet. Insofern war für den Coach der Gäste aus der Börde die derzeitige Stärke der Burgenländer schwer einzuschätzen. Allerdings rangiert Burgenlands Shouterin Jessica Stiskall in der Torschützenliste der Mitteldeutschen Oberliga bereits wieder ganz oben.

Die TSV-Frauen starteten mit 1:3 (5.) gut in das Spitzenduell, konnten die Führung nach verworfenen Bällen und einem vergebenen 7m jedoch nicht halten und sahen sich nach dem 7:5 durch Stiskall (17.) im Rückstand. Die Dodeleberinnen nahmen die Herausforderung an, verwandelten einen 7m durch Samanta Umbusch und nutzten Ballgewinne von Franziska Sprotte  erfolgreich zur erneuten Führung (8:9/21.). Mit dem Eintorevorteil (12:13) ging es auch in die Pause.

Die Möglichkeiten der Orientierung und Kommunikation waren für die Trainer in der Sporthalle Prittitz problematisch. Die Anzeigetafel war auf Grund des Standortes und der Lichtverhältnisse nicht zu erkennen; zum anderen sorgten die Trommler beider Vereine für ordentlich Krach in der Halle.
So musste man sich notwendige Informationen häufig direkt vom Zeitnehmertisch erfragen, besonders bei den knappen Spielständen am Ende des Spiels.
Zuvor hatte sich das Team von Trainer Michael Funke mehrfach einen soliden Vorsprung von 14:17 (37.), 20:23 (47.) und sogar 21:25 (51.) erkämpft. Die teilweise Pressdeckung durch Desiree Sehls gegen Stiskall zeigte da ihre Wirkung. Aber die Gastgeber ließen nicht locker, waren nach ihrerseits fünf erfolgreichen Angriffen beim 25:26 (54.) wieder dran und hofften das Spiel zu kippen.
Torfrau Josephine Suchan steigerte sich in dieser kritischen Situation und parierte jetzt entscheidende Würfe des Gegners. Eineinhalb Minuten vor Schluss markierte Franziska Sprotte das wichtige 26:28 mit einem Fallwurf von der Kreismitte. Nach dem 27:28 Anschlusstreffer der Gastgeber war noch 1 Minute zu spielen und die TSV Frauen waren im Ballbesitz. 20 Sekunden vor dem Abpfiff nutzte Trainer Michael Funke seine 3. Auszeit.  Die Gäste aus der Börde ließen nichts mehr anbrennen und erzielten kurz vor dem Ende noch das erlösende 27:29 durch Anne Pätzold.

„Das war eine Begegnung auf hohem Niveau mit kämpferischem Einsatze auf beiden Seiten. Allerdings haben wir uns nach deutlichen Führungen das Spiel selbst schwer gemacht“, meinte Niederndodelebens Trainer Michael Funke nach dem Spiel.

TSV: Suchan; Sehls 3, Funke 4, Bange 4, Sprotte 1, Linda Umbusch 1, Samanta Umbusch 7/4,, Hirche 1, Pätzold 8.
7m: TSV: 6/4,  Burgenland: 6/5, Zeitstrafen: TSV: 2, Burgenland: 2
Schiedsrichter: Bernd Härtel, Mathias Klante (HVSA)

Volksstimme 27.09.2018

TSV Niederndodeleben startet mit Heimerfolg

TSV Niederndodeleben : HSV Apolda 1990 31.17 (12:11)

Von Ulrich Kunkel

ller Anfang ist schwer – dieser Slogan traf zumindest für die erste Hälfte der Partie auf die Heimsieben gegen den Neuling HSV Apolda 1990 zu. Die TSV Frauen waren zwar erfolgreich im Angriff, mussten aber immer wieder die Anschlusstreffer der sehr robust agierenden Apoldaer Angreiferinnen schlucken. „Da standen wir in der Deckung nicht gut und haben zu wenig Aggressivität gezeigt“, meinte Trainer Michael Funke zu dieser Situation. Zwölf im Spielverlauf von den Schiedsrichterinnen verhängte 7m gegen Apolda unterstreichen die Probleme der Thüringerinnen in der Abwehr.
So hieß es nach 13 Minuten nur 6:5 aus Sicht der Heimsieben. Auch das 11:8 (23.) konnte nicht ausgebaut werden, weil man seitens des TSV zahlreiche Chancen ausließ. Der knappe Halbzeitstand von 12:11 war nicht das, was man erwartet hatte.
Ein ganz anderes Bild in der 2. Halbzeit. Trainer Funke hatte Anika Hirche auf die mittlere Aufbauposition beordert. Sie beschleunigte das Kombinationsspiel des TSV merklich. Außerdem liefen die Konter der Dodeleberinnen nun allesamt erfolgreich oder konnten nur durch Fouls mit Strafstoßfolge gestoppt werden. 12 Minuten nach Wiederanpfiff stand ein deutliches 21:13 an der Anzeigetafel. In diesem Zeitraum war Samanta Umbusch sechsmal – davon dreimal vom 7m-Punkt - erfolgreich.
Die Deckung der TSV Frauen stand im zweiten Abschnitt sicher und ließ von der 46. bis zur 55. Minute keinen Gegentreffer zu. Im Angriff zeigte man den Zuschauern eine fehlerfreie Leistung. Drei Konter nach Ballgewinnen vollendete Anika Wilke sicher mit den Toren 26, 27 und 28:15(54.)
Im Rückraum gab Anne Pätzold ihren erfolgreichen TSV-Einstand mit 9 Toren als beste Torschützin des Spiels.

„Unter dem Strich bin ich mit dem Ergebnis gegen den für uns unbekannten Aufsteiger aus Apolda voll zufrieden. Sicher hätten wir in der ersten Halbzeit noch mehr Tore machen können. Insgesamt haben wir aber gezeigt, was mit dem Team in der Saison möglich ist“, bewertete Trainer Michael Funke das Treffen.

Am nächsten Samstag müssen die Dodeleberinnen auswärts gegen den Vorjahresmeister HC Burgenland ran.

TSV: Suchan; Wilke 4, Sehls 3, Baudis 3, Funke, Sprotte 2/2, Linda Umbusch, Samanta Umbusch 6/3, Klöppel 3, Hirche 1, Bergmann, Pätzold 9/5.
7m: TSV: 12/10,  Apolda: 5/3, Zeitsrafen: TSV: 0,  Apolda:7
Schiedsrichter: Linda Berndt, Arite Hartmann (Kamenz)


Volksstimme 20.09.2018

TSV Saisonstart